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So hak auch der öffentliche Gottesdienst §. seinen trefflichen Nutzen in Ansetzung Erhäu gu- ryelrlicher P-Ucey und Ordnung im ttPolicey. Regiment i Was würden die Menschen die ohnedem durch blosse Gesetze nicht einmahl vom Bösen zurück gehalten wer­den können, zu einem äufferlich Wich und ehrhahren Leben bewegen, wann die Religion nicht wäre ? Und wann ih­nen ihre PAichten nicht immer ourch öffent­liches Lehren und. Predigen vorgehalten und eingescharffet wurden ? Dieses ist noch immer das beste Mittel ein wildes Volck zu bändigen, und ihnen die ächte Meynün- gen der Ehre, der Tugend und der gu­ten Sitten beyzubringen-Die Religion hat also ihren grossen Nutzen auch schon in diesem Leben , ja ihre Regeln gehen nur blos auf dieses zeitliche Leben ; Dann in jenem werden wir derselben nicht mehr yonnöthen haben. Also regieret GOtt die Menschen im aufferlichen, das ist im Weltlichen Stand, durch die Furcht, im innerlichen aber - das ist im Geistlichen, durch die Liehr.

Prediget man gleich, auf denen - Ean^m nicht ipimediate GOttes Wort, Befördert l>der durch den Geist GHttes, wie' es das Gute doch auch, wenn ein recht gotdseeliger Pre- Überhaupt diger auftcitt, öffters zu geschehen pfiegt, so hör<c man daselbst doch solche Lehren, dk allesampt auf die Verbesserung der