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zu finden/ bey mir Schauer / von Ihre
leucht zu Bayrn/ ex (pedal
legio Sanitatis ia prxfeutii
Leib-Hof- v. Lanbschaffib- oirler , und attcftirtet/ privilegirtcn DiftiOator Sc spurg, am Obern Lech UN Schwibogen-Thor wohn. Hausung daü Chur-Fürstl.
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Philipp Jacob
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ö^«licorum oenoo exami- auch privative approbirfeC, Chymicui, Bürgerin Aug, fern dem sogenannte« dafft, allwo an der Be- Bayrifche Mappe« au-, erfragen.
Rstltch, ist diese« Balsam« Tugend , daß er alle Flüsse de- Haupts/ absonderlich,wann sic von Kälte Herkommen, ln gar kurtzer Zeit von Grund au« euriret, so man den Wirbel- Racken und beyde Schlüffe dam« bestreicht; Auf solche Weise benimmt er da« Hauplwehe, welche« von flüßtgeu Feuchtigkeiten entstehet , und solche« in höchster Behendigkeit.
2. So erwärmet undmacher er auch fudrtl da- verstockt und erkalte Geblüt; Er ist auch ein köstliche« Praefervatfv vor den Schlag und Schwindel , si> man zu Zeiten einige Tropffen schnupfst und den Kopss damit schmieret; Gleichfal« thut er wunderbaren Effed, wann der Schlag.Flußschon geschehen ist, wann man den verletzten Theil damit schmieret; Er bringet solche paralytische Glieder wieder zurecht, wie auch alle andere Contra&men und Lähmungen der Glieder, z. S« man in der Woche etlichmahl von diesem Balsam in Wein, Bram bewein, oder Fletsch,Brühe 16. oder 17 Tropffen einntmmt, so pr-lervirt er den Menschen für allerhand gc- fährlicheu Zufällen, stärckt zugleich da« Hertz.
4. Stärcket er über alle massen da« Haupt, erhält langwürige Gedächtnuß, indem er, p> man den Nacken damit schmieret, allen innerlichen Geistern Krasst und Stärcke durch seine wunderbare 5 ubtilität giebt.
5. So man zu unterschiedlichen mahlen einen Tropffen in die Augen thut / so machet und erhält er ein klares Gesicht, vertreibet auch das Rinnen und Trleffen der Augen.
6. Ferner ist er ein bewährte« Mittel vor da« Saussen und Brauffen der Ohren, wie auch vor da« vcrstopffte
Gehör, so man ein wenig Baumwolle darein einftache, und ihn also m da« Ohr thut, dach zu unterschiedliche« mahlen wiederhohlet. „
7. So vertreibet er auch da« Zahnwede, absonderlich so von kalten Flüssen entstehet, wo der Zahn hohl ist, «etzt man eine Baumwolle darein, thut solche« in den Zahn, so wird er den bösen Schleim und Wasser heraus ziehen. Wann aber der Zahn nicht hohl ist, es feyeder Schmertzen mit, oder ohne Geschwulst, so schmieret man den letdhafsten Thctl damit, wird alsdann der Schmertz fammt der Geschwulst vergehen.
8. Vertreibet er dle rothe Flecken ö-lorplica. fammt andern Flecken im Angesicht, macht und erhält auch ei« schöne« Angesicht und eine glatte Haut, so man sich damit schmieret, oder damit wttetnem Tuch, welches mit ein wenig Balsam benetzt ist, sich abwischt , so nimmt« alle Unreinigkeit hinweg und läft kein Runheln biß ins hohe Alter, und ob e« schon beiffentdut, soschadtce im geringsten nicht«, sondern e« ziehet nur die Unreinigkeit gus, ist derowegen besser, al« aller Schmuck vor die Damen.
9. Stärcket dieser Balsam alle innerliche principal Membra, «etjebtef oDe« Phlegma im Magen, bringet Appetit zum Essen, so man ave, oder überden andern Tag, 15. oder 17. Tropffen davon elunimt; welche ab« nicht einnehmen können, die sollen da« Hertz,Grüblein zum öfftern damit schmieren, hat gleiche Würckung, dann er benimmt daSübrige Brechen de« Magen«, sovon böser Däuung entstehet.
ro. So ist bemelter Balsam sehr köstlich 1 wann man ihn in der Lungensucht, wie auch in der daraus entstehenden Neüica alle Morgen in Wein, 1 5 . biß 17. Tropffen etnuimmt.
«. Wetters vertreibt er auch das Keuchen und Husten, wie auch das gefährliche Seiten-Stechen, * Pleuritis genannt, fo man ihn, wie vor geweldt, gebraucht.
12. Er ist auch ein gute« Mittel vor die innerliche Wunden, Apostem, Gefchwar und stinckenden Athem, eödtet und führet auch au« die Würm im Leib und täffet keinen aufkommen, so man von ihm, wte gemeldt, ave Tage, oder über den andern 15- Tropffen davon einnimmt.
13. Reiniget er allen Sand in Nieren und Blasen, zermalmet und führet auch au« Steinlein, neben star- ekerTretbung de« Harns, so man ihn täglich in Grieß-Wasser gebraucht.
14. Vertreibt er da« Hüfflwede, so man ihn gebraucht, und von aussen den leidhafften Ort damit bestreiche
, s. Stillet er den Saamen- Blut- und Eiter-Fluß, so man ihn inn - und äusserltch gebraucht.
16. Vertreibt er da« Grimmen und Bermutter an Mann - und Weid« - Personen, so man 30. Tropffen ia Wein gebraucht, befördert auch den Frauen ihre Geburt, bringt und vertreibt die Monatliche Blumen.
»7. Vertreibt er auch da« verstockte und unterlauffene Geblüt, so von Schlagen, Fallen und Stoffen verkommt, auch soeinBlutS-Trvpffen verschossen, öder cm Glied verränckt, oder überstaucht wäre, kanmanih« Innerlich gebrauchen, und den fchmertzhafften Thetl damit schmieren«
,8. Vertreibet und heilet dieser Balsam über die Massen geschwind Sciatica, oder da« reiffende Gicht und Flüsse der Glieder aller Orten de« Leibö, so man dm schmcrtzhafflm TbcU damit schmieret.
* PleurefiaGaL Plcurdialtal. * 9 « 3 t 1 *