Md diesen Kostgänger unterhalten können. Sie vung, daß die in Norden obschwebends Streitig- wollen ausdrücklich, daß er sein Leben im Ge- keiten keine böse Folgen nach sich ziehen werden» fängmffe zubringen solle» wenn er nicht bezahlet, weil unser Hof nichts verabsäumet die Ruhezuer- und glauben/ vielen hiedurch einen Dienst zu leb- halten. Daß man die Werbungen angefangen, ste«, damit sie nicht auf eben die Weise, wie sie/ ist deswegen geschehen, um dse Königliche Regi- von ihm hintergangen werden. Keiner von den- menter nur mit auserlesenen Leuten vollzählig z« Grossen nimmt Briefe mehr von ihm an. In- machen, daß aber unsereTrouppen mit neuen Re- deffen giebt er noch immer vor, daß Schiffe aus gimentern vermehret werden sollen,ist ohne Grund. Ostindien eingehen werde», dieihmgrosseSchä- Gleichwie man dann ventenigen Ruf nicht für ge­he mitbringen. Die Freundschaft mit seinem al- gründet halt, daß ein Observations-Lager im El­ten jüdischen Rabbinöv sehet er aufs genaueste fort, saß soll formirt werden, und berathschiaget sich Mit ihm »der die sicher- Versailles, den». Merz,

ste« Mittel, die verlohrncn Schätze aus der See Man hat die Nachricht erhalten, daß ri.TranS-

-u fischen. Er hält nur noch einen Bedienten, pori-Schiffe unter Bedeckung zweyer unserer- welcher ehemahls sein Cammerdiener gewesen, nigs Schissen zu Louisburg in America glücklich Man stehet denselben täglich auf den Gaffen her- angelanget feyen. Diese Schiffe habe» nicht nur umwandern, aber nicht in der Figur eines König- >700. Mann Soldaten, sondern auch einen grvs. jichen Bedienten. sen Vorrath von aller Gattung von Nothwenvig«

Hannover, den s. Merz. keiten an Boord gehabt, daß also hierdurch unsere

Am rL.Febr. traf ein Courier von London allhier Colonien einen grossen Vorthe il erhalten haben, ein,welcher,nach abgegebenen Briefen an des Herrn Dreßden, den 8. Merz.

Staats-Ministers von Münchhausen Erceüenz, Wiemanversichert, wirdbieReiseJhrerMa- weiter nach Dreßden abgieng. Dem Verlaute sestät des Königs nach Pohlen noch nicht so bald für nach, haben dessen Depeschen die bekannte Hypo- sich gehen, zumahlen da die Deputitten ausDan- thec-Sache betroffen. Vor einigen Lagen gieng zig angelanget, mit welchen man vermeynet die der Engelländische Secretair Rewe, der aus Ruß- zwischen dem Danziger Magistrat und der Bürger­land gekommen, hierdurch nach London. Dem. schafft entstandene Sreitigkeit abzumachen, dieses traf der Herr Gras von der Lippe von Bücke- Elbstrohm, den 8 . Merz,

bürg hieseldst ein, und setzte des folgenden Tages Wie man mit den letzter» Berichten aus Stock­seine Reise nach Berlin fort. Wie »nnmehc für ge» yonn versichern wlu, sou vle Parkhey des Herrn wiß verlautet, so hat der vormahlige Vice-Ober- Grafens von Teßin schwacher zu werden angefan- Stallmeister, der Herr von Frechapell, von Sr. gen haben. Man setzet hinzu: Es vörftebey künf. Königlichen Majestät allergnädigsten Pardon er- tiger Versammlung der Schwedischen Reichs­halten. Der sich' allhier annoch definbende- Ständen die Zurückderuffung verschiedener Schwe, misch-Kayserliche Gesandte, derReichs-Hof-Rath dischen Patrioten vor sich gehen, zumahlen daeini- pon Förster, wird nun nechstensvon Hieradreisen, ge Nachkömmlinge der alten Noblesse, die keine» Ein anders aus Hannover, den 6 . Merz. Antheil an gewissen fremden Gesinnungen nehme» Der Obrist-Lieutenant Herr von Butlar, der wollen, sich wieder empor schwingen, sich durch Beschneidrilig eines Leichdorns an der Berlin , den y. Merz.

den kalten Brand zngezogen, weshalbev Vorgestern des Abends war bey Ihro Mafe- shm neulich dasBein abgesetzet worden, hat dar- stät, der Königin, in Gegenwart Jhro Majestät, an seinen Geist aufgebcn müssen. Die seine schö- der Königin Frau Mutter, und des hier befiud- ne Eigenschaften gekannt haben, bedauren ihn lichen Königlichen Hauses, Concert und sodann sehr. Dieser Vorfall hak bey denen, welche mit grosse Tafel. An eben dem Lage reifete der- Lejchdornen beschweret sind, einen solchen Ein- misch-Kayserlich-und Königlich - Ungarische und druck gegeben, daß sie lieber ihre Schmerzen er- Böhmische Hof-Rath und Referendarins, Herr tragen, als Lehens-Gefahr laufen wollen. Da von Koch, nachdem er am Donnerstage bey Sr. hie Hornvieh-Seuche zu Minersen gänzlich nach- Majestät, dem Könige, Abschieds « Audienz ge- gelaffen, so ist die Gemeinschaft dieses Ortes mit habt, über Dresden nach Wien zurück. Gestern den andern wieder hergestellet. reifete auch der mehrgedachte Königlich-Großbrit-

Paris, den 7. Merz. tannische gevollmächtigte Minister, Herr Ritter

Mn ist an unserm Hof durchgehends der Mey- Hambury Williams, nach Dresden ab.