Man gebraucht sich auch derselben mit noch besserer I ^ Würckung, wann das Stücklein Zucker mit der tzüim Et- rlb & len^ betropft, nur gleich in den Mund genommen, verkaü- D K et, und hinunter geschluckt wird, alsdann trincket man dar- m D auf von obgedachten warmen Getranck i. oder 2 . Schaa- H »len, damit sothaner Zricker desto eher in den Magen sich ch % zerschineltzt und austheile. Wer nun auf diese letztere D kZ Weiß diese Medicin einnimmt, findet zwar dieselbe Anfangs m ^ etwas starck und durchdringend im Mund, man gewöh-s 8 net sich aber leicht daran , und wann folche etliche mahl I K genommen worden, so kommt sie einem gantz lieblich vor;

^ sonst steht jedem frey, die Weiß des Gebrauchs sechsten zu \

» erwählen. L

% Wann das Stuck Zucker mit der tzuim-Essen? benetz in D 8 den Esffe oder öLL. geworffen wird, so macht es densel o M ben gleich sieden als ob Feuer darunter wäre, daraus aber 'M g muß man eben nicht schließen, als ob diese Medicin erhitze, » » wie einem bey Ansehung sothaner Würckung einfallen mög- A % te ; Massen selbige auch die glüende Kohlen, wann sie dar- 3§ §2 auf geschüttet wird, gleich wie Wasser auslöschet, diesem- E « nach keinem feurigen und erhitzenden Brandenwein zu ver- 8 O gleichen. H

Z Dieser Medicin Haupt - Eigenschaft und Tugend ist ,m A ohnangeführter Massen, die Natur zu starcken, nemllch I 8 wann selbige erkaltet, sie zu erwärmen : hingegen, wann Z ßr sie erhitzet, solche zu erfrischen und abzukühlen, dergestalt, D 2 haß sie gedachte Natur in dem rechten Tguilibrio, und § » gehörigen lemperamem: unterhalte , ohne jemahlen eini- du Kgett Excefs weder in der Erhitzung, noch in der Abküh-38 tz lung zu verursachen, wann man sich derselben auch noch so» K lang bedienet. A

K Wegen dieser gantz besonder» Eigenschaft kan auch« s diese (^uim-Essen2 in jeglicher Kranckheit, neben denen jf m sonsten darfür dienlichen Artzeneyen und 8peeies ohne An Z 8 )( 2 . stand D