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wozu gegenwärtig noch eine andere Ursache hinzu kommet, da nemlich diese Zeugin ausgefagtt,
„ die Agricoia habe ihr eröffnet, daß sie ihrem Herrn „ Geld aus dem Zimmer entwenden wolle rc.
welches wider alle Wahrscheinlichkeit und Vernunft streitet, sc vero
tcfti non verofimilia deponenti fides non eft habendä Farinac* Quaeft. LXV» Num. 144*
2.) dasjenige , was mit eimm'Stücklein von einem Gold - Gulden im Zieglerischrn Haus pa ffirtt, eines theils von der ^gricola selbst dergestalt angegeben worden, daß kein widriger Verdacht auf sie zu werffen, da sie unter andern gemeldet:
Sie habe wegen des ihr vermeyntlich angetbanen ), Unrechts würkliche Klage erheben wollen, auch 3» deshalben bey dem Aauario der Löbl. Burgermei- „ sterlichen jüngern AuäienL gewesen; weilen sie „ aber hören müssen, daß bey der damaligen Wahl- „ und Erönungs , Zeit, eine solche Klage schwerlich „ angenommen werden dürfte, ihr auch angerathen „ worden, diese Sache nicht weiter zu treiben, so » habe sie es also dabey bewenden lassen rc.
vid. |H7,|
Ebristian Zieglers selbst, vollkommen duüvet wirb, als welcher auf Befragen:
„ Sb die ehemals in seine» Diensten gestandene „ Agrkola sich während solcher Zeit untreu oder ,, nialdonnÄe aufgeführet?
prLvia stipulauone geankwortet!
Rein, das könne er ihr nicht nachsagen, sondern » sie habe sich bey ihm wohl verhalten rc.
dergleichen Zeugnüß ihres Wohlverhaltens ihr auch die beede Handelsleute, Vienne JUt& Paffavant, gegeben,
vid.
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Übrigens aber 3.) wegen der in des Herrn Denundantfn Haust von der Agricola und dem Rredekaw angeblich verübten Erbrechung derer Schlösser nicht der allergeringste Beweis beygebracht worden,
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