die ckarmamin aber zwar äepomrt, sie habe gesehen,

daß sie gute Freunde zusammen gewesen- habe auch geglaubt, sie würden einander heyratben, jedoch gleich darauf gemeldet, sie hätten beständig, und zwar beftialif®, manchmal mit einander ge- zanket,

im Hauptwerk aber doch auch von keinem Lomploc gegen den Herrn venunLiamm etwas zu sagen gewußt, E. >8.1 toi. 86.

endlich z.) die angebliche Lommunicarion der beeden DeminciatM währender Inquificion und Arreftö unerwiesen ist, daß aber eines das andere in ihren Verhören und übergebenen Schrrfftcn bey Gelegenheit öefenäiret, keineswcges zu bewundern noch als eine verbottene Coüufiort zu betrachten, da die wider beede gerichtete ven>.inciacion68 so genau mit einander cormeÄirm, daß eine Defenfion ohne die andere nicht geschehen kann, wie denn auch dahcro der Denunciat Bredduw tüevce- derseitige OesenBons - Schrifften, zu Ersparung der Unkosten, gar wohl munäiren können.

Was ober nun ferner

C.) das denunLÜrte Aflaflinium anbelangt .welches die Agricola vermittelst ihres Bruders und des Sredekaw gegen den Laquais Burgk- M2NN Mtendiret haben soll,

i.) das zum Beweis desselben von dem Herrn Denundanmt über­gebene Protocoll fub |_i6i zwar schon gleich Anfangs dadurch höchst

verdächtig gemacht worden, da ernannter Burgkmann (dessen Aussage in sothanem Protocoll umständlich, und zwar mit dem Zusatz, daß er solche in Confromatione mit dem Agricola beschworen, beschrieben zu finden) eydlich ausgesaget:

er seye weder bey Amt, noch bey der Burgermei-

ftedidjcn Audienz, mit dem Agricola vorgkstan- ), den, der Herr Hofrath Senckenberg müsse sich gewaltig irren, er habe weder Hand- Gelübd ge- than, noch vielweniger geschworen, es seye ihm auch von den übrigen darinnen beschriebenen Um-

ständen (was nemlich am 5. 8eptemKr. 1746., da Herr Senckenberg in den Rath gewehlet worden, die Agricola wi­der ihren Herrn geredet haben solle) » Nichts Wissend re.

vid. j_9 1 ] fol. 90. feqq. fol. 95. a. feqq, & [64 fol, s6.fl.feqq.

nicht