gantz neuer GesundheitZ-Brunuen ans der Tieffeder Erden von ohngefehr entsprungen, welcher von gutem Gehalt, und kräffligcn Eigenschafftcn ist, daß schon viele Presthaffte ihre vorige Gesundheit dnrch denselben erlanget, wie veydes aus meinem hierüber nächstens an das Licht trcttendeu Tracrätgen Le§ mehrern zu ersehen feyn wird; Ais hat man solches dem geneigten Publico hiermit um so mehr be­kannt machen sollen, da von Ihro Hochsürstlichen Gnaden unserm gnädigsten Landesherrn nicht nur allein gute Bequemlichkeit zubereitei wird, damit solcher Brunnen an der Quelle selbsten getruncken, sondern auch von Hochfürst!. Rent-Cammer die Versicherung hiermit beschiehet, mit denen schönsten steinernen Krügen, deren schon viele tausend im Vorrath liegen, in Zukunfft anzudienen, damit der- felbtge auch in andere Orthe verführet, und zu Erhaltung der edlen Gesundheit benutzet werden könne. Fulda den »o. Januarii - 749.

J. B.Schlerth Phil, &Med,Do&or

Früdaischer Hof-Rath und Ler'b--iVle 6 icus. ^.verilÜerrlem.

Rachdeme die Hochgebohrne unsere gnädigste Herrschafft nachstehende in Boekenheimer Ge« marckung habende Wiessen, als uemlich : i.) Die üntrr-und obig dem von Bvckcnheim nach Haussen gehenden Brückweeg liegende zusammen ohngefehr r; bis24. Morgen haltende sogenannte Frohn- st«d lange Wryden Wieffett, welche diShero alljährlich >st. Bestand-Geld ertragen, r.) Die «n dem von Franckfurt nach -praunheim^ führenden Fußpfad liegende bryde grosse Wiessen, davon die eine ohngefehr > z. die andere aber 19 Morgen hält, und bis daher zusammen vor nfl. ver- lielstn gemessen Dann ;,) Dlr gleichfalls ohnweit vorherstehenden Wiessen, liegende sogenannte beybe Deeck Messen, welche mU c» zusammen s. Morgen haltend, und umjährlich ir.st.Bestand Geld «erlehnt gemessen, nach Endigung bisheriger Leyh- Zeit von nechst bevorstehendem Peters« Lag durch öffentliche Versteigerung an den Meistbietenden hinwiederumaufcineZelk von 9 Jahren m temporal Bestand zu vergeben gnädigst entschlossen ; Als können diejenige, so linsten dazu haben, solche in Augenschein nehmen, und an dem auf den n ten nechstkomMendenMoiialhs Fedr. zur würcklichen Versteigerung anberaumten Termin, bei) dahiesiger Renkh-Lammer sich eiufinden nach belieben mit­bieten, und des weitern Ausgangs darauf gewärtig fron. ke/oimum Rödelheim den >8 Jan. 1749.

Hochnräsfl. Reuth Lämmer hrejelbfien. k^vertillement.

Weilenden z7 Jan. 1749 des Vormittags m 9. Uhr auf lödl. Acker Gericht die Dleich- Plätze am Mühl-Bruch vor Sachjcnhauftn an de» Mcistdierenden wiederum auf auöerweitere j. Jahre öffentlich versteigert werden sollen. Als wird solches hierdurch bekannt gemacht, daß dieje­nige , weiche sothane Bleich-vlatze zu bestehen gesonnen, sich auf obdestimmle Zeit melde» und den fernern Erfolg gewärtigen können. 8ig. Francksurr den n 3 an. 1749

Acker--Gerr'cht.

Sachen die zu verkauften , so beweg- als unbeweglich sind, in der Stadt: Rachdeme der von dennen Erben weist. Frau Maria von den Beiden ftrl. aus gesetzt gewor­

dene verkauffan Mristbiekenden ihres gemein- schaftlichcnHauffeS zur alttnCöllnischechost genant neben Lödl. GerichtsCantzley gelegen, minmehro auf den zten Febr. festgestellt worden; Als ha­ben selbige solches hiedurch wissend machen wvl»