«wfiky Hau- soll MmCeutro deö ne«- ruervaneu- Le» Wllasts Dirnen. Me Pferde, die man auf- Dringen können, werden zur Herbeyschaffung der Materialien ang spannet, und werden die in grosser Anzahl, in dieser Arbeit begriffene Leute, Durch die Freygebjgkeit Ihrer Majestät, der Kayscrin, aufgemuntert.

Marseille, den i r. Decembr.

Es sind zwey "achten mit vornehmen Passagier» auf der Höhe zwischen hiesiger Stadt und Ton- ton, und zwar im Angesicht der Stadt Toulon, in einem heftigen Sturm, in den Grund gesun­ken, daß man uicht einmal ein Ruder davon wie­der hat ausfischen könne«, ausser einer Kiste, die man mitten im Meer entdecket, in weicher ein Stock und Degen, beyde mit Gold garnirt,«nd Französische Fächer und andere Galanterie - Maa­ren, gelegen trabe«.

Modena, den 19. Dscembr.

Am Dienstag wurde der Mandatarius, wel­cher vor einigen Monaten ausserhalb Reggio ei­nen kavalier erschlagen, hingerichtet; die Ge­mahlin dieses Cavaliere aber sitzet noch gefangen. Von hier werden täglich verschiedene Sachen nebst einigen Bedienten unseres Herzogs nach M«Y- land abgeschicket.

Rom, den 20. Decembr.

Aus Malta vier die Lellatiauna eingekauf- fen, daß der Groß-Meister beydem, in einer grossen Raths - Versammlung gefaßte» Schluß bleibe, daß die verlangte Visitation auf der In­sel Malta.niemals sötte gestattet werden, und «an sich derselben mit Gewalt widersetzen würde. Inzwischen erhalt die Insel Malta aus dem Kö­nigreich Neapolis und Sicilien keine Lebens-Mit­tel mehr, wie vorher, sondern müssen dieselbe au» dem Kirchen-Staat und aus andern Gegen­den mehr holen. »

Livorno, den ro. Derembt.

Man hat beobachtet, daß feit dem -osten No­vember bis in den i4ten Deccmder, wegen der augchaltenen Stürme, wenig Schiffe im.hiesi­gen Haven angelanget; Allein seit besagten -4ten Deccmber sind verschiedene reich-beladene Kauf- fartbey-Schiffe, und zwar 27. Französische, Holländische, 2. Portugiesische, r 6 . Englische, 10. V nenanische» 7. Genuesische und 4. au» Trieste und Fiume allhier angelanget. Die Nachrichten auLEorsica sind noch immer mit de» alten Kla­gen angesullet, daß also diese Insel auch noch im künftige«? Jahr ein Schau-Platz der Verwirrung

und der Zwietracht bleiben börste, «eil die Cvr- sicaner, so an dem Gebürge wohnen, zu keiner Ruhe geneigt zu seyn, scheinen, sondern vielmehr fe indseelige Anstalten machen.

Rochclle, de» 20. Decembr.

Die Commandantea der dreyen hier seegelfer­tig-liegenden Schiffe, erwarten täglich den Be­fehl, nach dem ihnen bestimmten Ortauszulauf- fen. Die Ramm dieser drey Schiffe sind: der König Stanislaus, der Dauphin und die Di- ctoria; das erste dieser Schiffe führet go. das zweyte 0 . und das dritte 70 metallene Canone»; Es haben auch diese;. Schiffe die notbwendige Mund-und Kriegs-Rothwendigkeiten überflüßig an Board. Jedoch kan man noch nicht eigentlich den Ott wissen, wohin diese Schiffe ihren Cour» nehmen sollen.

Coppenhagen, den 22. Decembr.

Der Herr Cammer- Herr und Amtmann von Klingenberg, hat vorige Woche die Reise nach seinen Posten in Hadersleben angetreten. Bey dem Hollsteinischrn Infanterie-Regimen« ist der Herr Eapitain von Bron»dors aus sein Ansuchen der Dienste in Gnaden erlassen worden, dessen Compagnie der Herr Graf von Rostitz erhalten. Bey dem 2ten Fühnschen Eavallerie-Regimen« zu Pferd» ist der Second-Major, Herr Chri­stian Friedrich Juel, Freyherr von Reitzeustein, mit Obrist - Lieutenants - «Charakter begnadiget , und der General-Adjutant, Herr von Brocken- huns, zum Major erhoben worden; auch sind der Herr Premier-Lieutenant, Strodel, welcher die näch^)st.Indien gehende Trouppen comman- diret,' imd der Second - Lientenant von dem Gra- Nadiers-Corps, Herr von Krogh, zu Capitains erkläret worden. Seit einigen Tagen ist allhier so viel Schnee gefallen, daß an verschiedenen Or­ten die Gaffen dieser Stadt damit über 2. Ellen « hoch bedkcker sind- Seine Majestät, der König, welche am Dienstag in der Gegend von Jagersburg Sich mit der Jagd zu divertiren gewilliget waren, haben daher Dero Entschluß auch geändert; hin­gegen Huben die Apartements öey Hose zweymal iu der Woche, nemlich Dienstags und Donner­stags , ihren gewissen Fortgang. Durch die stärk­sten Stürme, und den häufigen Schnee, sind die Ost - und W.st- Indien auf der Reehde se­gelfertig liegende Schiffe auch verhindett worben, ihren Cours dahin fortzusitz n; wie denn der Lauf der Posten dadurch ß» sehr gehindert wird, dass