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Die Königliche Akademie wiinfcht auf diefe in der tlieoretifchen und praktifchen Medicin gleich wichtige Frage eine befriedigende Antwort; he ift von der Wichtigkeit diefer Frage völlig über­zeugt, und fetzt daher einen Zeitraum von zwey Jahren und eine goldene Medaille von achtzig Dukaten, oder, fiatt diefer, achtzig Dukaten in natura zur Beantwortung diefer Frage aus.

Die Akademie erwartet eine Antwort, die fich auf Verfuche gründet, und die durchs Microsco- pium beftatigt feyn wird.

2 . Die mathematifche KlafTe fchlagt für das Jahr igo6, folgende Preisfrage vor, und zwar mit einem dreifachen Preife:

Da, nach allen Bemühungen der gefchickteflen Agronomen, verfchiedene die Veränderung der Schiefe der Ekliptik betreffende Punkte noch nicht hinlänglich erörtert find, lo ladet die Aka­demie die Gelehrten ein, fich aufs neue mit die- fem Gegenfiande zu befchäftigen; und fie wird derjenigen Abhandlung den Preis zuerkennen, in welcher fie die erheblichften Unterfuchungen und Erläuterungen über denfelben wird gefunden haben.

Um aber ihre Abficht in ein helleres Eicht zu fetzen, erfucht fie die Gelehrten auf nachfiehende Betrachtungen ihre Aufmerkfamkeit zu richten.

1)In Anfehung der Beobachtungen der Schiefe der Ekliptik, fcheinen die Afironomen noch felir von einander abzuweichen. Daher wünicht die Akademie, dafs man diefe Beobachtungen mit be- fonderer Sorgfalt prüfe, und hauptfächlich die Frage erörtere: in wie fern die alten Beobach­tungen mit Vortheil dabey können benutzt wer- den, und bis zu welchem Zeitpunkte man in der Anwendung folcher Beobachtungen zurückgehen dürfe ?

2)Was die Theorie anlangt, fo ift darin ei­nes der wichtigften Elemente die Befiimmung der

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