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ic>44 Göttingische gel. Anzeigen

sehn. Bey dem Zeitpunkt der GlaubenSreinigung fing er deßhalb an, weil nur mit ihr erst der Staat zu vollständiger Freyheit gelangte, und nicht weiter als bis »792 ward von ihm vorge­schritten, weil seit diesem unglücklichen Jahr eine Erschütterung die andre drängte, und es da Na­men und Dinge anzuzeigen gab, bey deren Be­richt er es vermuthlich keiner der zahlreichen Par­teyen würde zu Dank gemacht haben. Auch der fcühern in dem kleinen Staate, wie bekannt, häu­fig vorgefallenen Unruhen geschieht nur selten, und mit vieler Behutsamkeit Erwähnung; wer indeß mit irgend einem der Geschichtschreiber Genfs in der Hand, worunter Herr Picot für einen der vorzüglichsten gilt, auch in vorliegen­den Bruchstücken sich umsieht, wird wiederum auf so manches stoßen, was jene nicht sagen woll­ten oder durften. Daß ferner eine Menge darin sich ausgenommen finden, die nur dem Genfer willkommen seyn können, versteht sich von selbst. Schwerlich hingegen dürfte es Eingeborne geben, die nicht Lust haben sollten, aus diesem Buche ju erfahren^ wann und bey was für Anlässe die Namen ihrer Vorfahren zuerst erscheinen, und auch weiter hin in den Annalen der Regierung sich mit dankbarer Anerkennung ihrer Verdienst« behaupten? Zwar äußerst karg war man in frü­her» Zeiten mit beygefügten Lobsprüchen, und scheint was der gute Bürger für sein Vaterland that ihm als Pflicht, keinesweges als Opfer an­gerechnet zu haben; desto freygebiger wurde man damit, als der Wohlstand zunahm, und die Sit­ten sich immer mehr verfeinerten, oder verweich­lichten; so daß Herr G. in der Folge lieber ganz wegließ, was ihm bis zum werthlosen Compli- ment und einer Art von Scheidemünze herabge­sunken schien. An Characterzügen, die dem Volksgeist Ehre machen, fehlt es übrigens alle

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