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Theile gespalten, so, daß sie acht gerade Augenmuskeln ha­ben; im Rhinoceros theilt er sich nur in zwei Theile.

Die schiefen Muskeln vertheilen sich in allen Vierfüßern auf dieselbe Weise.

D:e d urck sichtige Hornhaut ist nicht immer voll­kommen kreisförmig; im Menschen und Saugethieren ist sie mehr breit als lang und gegen die Nase etwas schmäler. Ihre Convexität steht mit der Linse im umgekehrten Verhältnisse. Sie hat bei allen Thieren eine blättrige Structur, was sich leicht durch Maceration Nachweisen läßt. Sie ist keine Fortse­tzung der Sclerotica, sondern ihre Ränder durchdringen sich gegenseitig, was besonders im Wattfische und Rhinoceros deut­lich ersichtlich ist. Sie tritt entweder unter die Sclerotica, wie beim Menschen, Ochsen rc., oder der Rand der Sclerotica ist doppelt und umfaßt zangenartig die Cornea wie beim Ha­sen u. a. m. oder sie fassen sich rahmenartig ein wie beim Squa- lus galeus.

Nach Kiefer haben nur die rothblütigen Thiere eine wahre Hornhaut; bei den übrigen ist sie nur ein Theil der allgemei­nen Bedeckungen, wie die Härte derselben bei den Jnsecten und ihr Verschwinden bei den Weichthieren, also ihr Überein­kommen mit der Beschaffenheit der Integumente deutlich be­weist. Für diese Meinung spricht auch das Wechseln der Horn­haut bei diesen Thieren, welche sie mit der übrigen Haut ganz abwerfen und reproduciren. Bei den rothblütigen Thieren trennt sich zwar die Hornhaut von den allgemeinen Bedeckungen, er­scheint als eigenes Organ, allein nur allmälig, und bei meh­reren Reptilien wird daher zwar nicht sie, aber doch die dünne über sie weggehende Bindehaut, nebst der Haut des ganzen Körpers abgeworfen und reproducirt. In dem Maße, als die Hornhaut selbstständig wird und sich von der übrigen Haut trennt, entwickeln sich neue, der Haut angehörige Theile, die Blinzhaut und die Augenlieder.

Bei den meisten Thieren ist die Textur, Structur und Form der Sclerotica der des Menschen gleich; ihr Dicke-

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