/ ^ - /

!/'// itf t.c ft- j' «~j

;vs?

/?<?£

M ^7 -

:t* 8 -r?vf: - FLL-

<r z^ 2 -

} fit ü . t ~! f" 1

/C 2 /h. h ~f ( i fi y '

' .*ti~ e. er~hL -

lfi$ . ^/. y - //. £ >^-«-^.'

'V2ö. ./T'/^V /V^A.e wCr .

fofiJt # . («-

*r

1458 Göitlngijche gelehrte Anzeigen

daß jede Erhöhung weder dem forschenden Auge, noch der tastenden Hand entgehen konnte. Hr. Prof- Knorre verfertigte eiUen GypSabguß. Als Norm bezieht sich der. Verf. sowohl auf Hagedorn'- Gypsabguß eines nach Gall bezeichneten Schedels, als auf Hrn. Martens Abbildungen. Einleitung. Um der Annahme des durch Thatsachen erwiesenen Gallschen Satzes , dast talentvolle Männer sich durch stellenweise Aufwölbung ihres Schedels, besonders an der Stirne, auszeichnen, einige Gültigkeit zu geben, hielt es der Verf. für nützlich, den Sche- Äel des unsterblichen Weifen zu, untersuchen Er­ster Abschnitt. Beschreibung des Schedels (im Allgemeinen). Kant's Dchedel erhält durch die regelmäßige Bildung seiner einzelnen Theile, und durch die Menge der an ihm stark ausgezeichne­ten Erhabenheiten eine merkwürdige Form. Dis hohe, breite und eckige Stirne, die bis zur Kwn- naht stark ausgezeichneten Spurlinien, die gerade Richtung des-Obdaches, des Schedels, die zu bei-- den Seiten stark hervorragenden Erhöhungen der Seitenwandbeine, dis allmählich sich nach hinten wölbenden Schlafflachen mit ihren Erhabenheiten, der Eindruck und die Abplattung am Hinterhaupte, und das hinterwärts stark gewölbte Hinterhaupts­bein, geben dem Schedel Eigenheiten, die man schwerlich wieder finden möchte. Auch waren die Durchmesser der Hirnschale ungewöhnlich groß. Theile der Stirnnath, Kranz- und Pfeilnaht schie- ven noch nicht verwachsen. Zweiter Abschnitt. Beschreibung der Erhabenheireu am Schedel (des Hrn. Kant insbesondere). 1) Die Erhaben­heiten des so genannten Organes des Ortsge- dachtniffeö waren deutlicher zu fühlen, als zu sehen. 2. 3^ 4) Die Organe des Zahlengedächt­nisses, des Sachgedächtniffes., der Freygebigkeif.