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145a Gottlngische gekchtte Anzeigen

feiner Reflexion auf der durchs anatomische Messer geöffneten Bahn so tief in die Construction des Ge­hirns selbst eingedrungen, daß neuere Darstellungen durchaus nothwendig wurden. Verrheidigungs- fcHrifr des^rn.Dr.Med. Galk. Dieß ist bis jetzt der wichtigste, vom Hrn. De.Gall Felbst abgefaßke, Aufsatz über seine Lehre. Gründlich, männlich und kurz vertheidigt er sich gegen die sonderbaren Anschul­digungen, ohne Erlaubniß, vor Frauenzimmern, den Materialismus, und gegen die Freyheit des Wil­lens, gelehrt zu haben. Darauf verbreiteter sich ein wenig über die Wahrheit und Gemeinnützigkeit feines Gegenstandes, z. B. das Prachtwerk seiner Hirnlehre würde fünfzehn tausend Gulden kosten, da ihm seine Sammlung von Gypsköpfen, Thier- und Menschenschedeln über sieben tausend Gulden kostete. Zusätze, Erläuterungen und fernere Darstellun­gen von Hrn. Walther. 1) "Es sey auffalleud, haß in Wien die medicinischen Lehrstühle so schlecht -der vielmehr gar nicht besetzt sind". 2) Ditz rich­tige Nahmensbezeichnung der Gaüschen Theorie sey «och nicht gefunden. 3) Critik der bisher über Hr»> Dr. Gall's Theorie erschienenen Schriften.

Die größere Evolution und Umwölbung des Or­ganes der Iungenliebe sey eines der wichtigsten cha- rakteristrenden Morpente der weiblichen Schedelbil- Vorzüglich gelehrig seinen sich Hrn. Galt mehrere Frauenzimmer. 5) Die vagen Begriffe von Gedächtniß, Einbildungskraft, Verstand, feyen durch Hrn. Gall aufgehoben. "Sehr richtig sey das Thatliche, das, als solches, im menschlichen Gemüthe verkommt, von ihm aufgegriffen, und die empirische Physiologie ansehnlich bereichert wor­den". 6) Das Wort Gehirn, als abgeleitet von 'Hirn, deute auf eine collective Vielheit von selbst, ständigen Ganzen, eine Synthese von Organen.