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ü. Daß sich in den Hirnschalen einiger Säur gethiere und Vögel, wirklich diejenigen zwölf Hügel bemerken lassen, welche bey Hn. Dr. T 'für Merkmale des Geschlechtstriebes, der Jun- genliebe, Erziehungsfähigkeit, Ortsinn, Tonsin», ^Kunstsinn, Raufsinn, Mordsinn, Schlauheit, 'Diebssinn, Höhesinn und Gutmüthigkeit gelten, iss ebenfalls Thatsache.

5. Daß diese zwölf Hügel an den Hirnscha­len der Thiere den Hügeln an der Hirnschale 'bes Menschen entsprechen, oder analog sind, ist mir wemgssens nicht im mindesten deutlich; son- dern"AW scheint mir noch in dieser Hinsicht durchaus'unbestimmt, und bloß wfllkührlich an­gesetzt. "

7. 'Daß ferner alle diese Hügel an der Hirn­schale der Thiere wirklich gerade Schlauheit, Ort­sinn, öder Wandcrsinn, Tonsinn u.'s. f. andeu- ten, scheint'mir noch lange nicht beipiesen.

8. Daß vollends die, einem solchen Hügel der Hirnschale entsprechende Stelle der Hirnmasse die materielle Ursache dieses Triebes enthalte, yder wie Herr Dr. G. sich ausdrückt Organ dieses Triebes sey, will mir bis jetzt ganz und gar nicht' einleuchten. Ich kann mich daher auch nicht'entschließen, diese Windungen des Ge­hirns .Organe zu nennen.

Ueber die'Art des Hn. Dr. G. das Hirn zu zerlegen wäre meine Meinung folgende:

Daß man dem großen Gehirne sein gewunde­nes oder darmförmiges Ansehen von außen her durch Abziehung der Gefäßhaut, und sanfte Aus­gleichung der Furchen, von innen her durch Bearbeitung der markigen Masse, mittelst zwar stumpfer aber dennoch leicht eindringender In- ssrumente, mittelst der zerreißenden Finger, und des macerierelldett Wassers nehmen kann, oder

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