Es wäre vielleicht für die Theorie der Elektricität höchst in­teressant , durch genaue, ins Grofse gehende Versuche, die Geschwin­digkeit zu bestimmen, mit welcher sich das elektrische Agens durch solche Leitungsdrähte hin bewegt, und wie sich die Geschwindigkeit der Elektricität zur Geschwindigkeit z. B. des Lichtes^ verhält. Sol­che rein wissenschaftliche Untersuchungen würden aber freylich die Vereinigung mehrerer meiner hoeligj & aehtrst rfnllerrenGöllegen, so wie vielleicht eigene Kosten erheischenj denn, welche Subtilität zu diesen Untersuchungen erforderlich seyn möchte, erhellt schon daraus, dafs man im eigentlichen Verstände des Blitzes Schnelle zu messen hätte k)<

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Um meinerseits wenigstens durch einen überzeugenden Ver­such augenscheinlich darzuthun , dafs in Rücksicht des leitenden Drahtes , der Unterschied der Länge zwischen 2 Fufs und 2000 Fufs nicht bemerkbar ist (ungeachtet der Verstand die Gewifsheit giebt, dafs allerdings ein Unterschied Statt haben müsse), so ist hier um einen Glas-Cylinder ein 2248 baier. Fufs langer Draht ge-

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ti) Es ist mir nicht unbekannt, dafs treffliche Physiker vor mehr, als einem halben

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Jahrhundert über die Geschwindigkeit der Bewegung -Jbex. auf die sonst gewöhn­liche Art durch Reibungs - Maschinen erregten Elektricität eigene Versuche an­stellten. Allein nirgends finde ich diese Versuche so weit getrieben, dafs sie zu bestimmten Resultaten führten j denn weder

Gray, welcher die Elektricität durch einen Draht von 700 Fufs leitete $ noch Du Fay , welcher sie durch 1256 oder

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*^Le Monnier, welcher sie durch

5700 noch

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Watson, welcher sie durch einen Draht von 12276 Fufs, d. i., durch

mehr als zwey englische Meilen leitete, vermochte, auch mit den besten Uhren, das Zeiträumchen zu bestimmen , welches die Elektricität brauchte, um diese Längen zu durchlaufen. In dem nämlichen Augenblicke, wo diese Männer den elektrischen Funken dem einen Ende des Drahtes mittheilten, schien ihnen auch schon der Schlag am andern Ende desselben zu erfolgen. Watson't Versuche ergeben wenigstens, dafs sich die Elektricität ohne \ «'gleich schneller, als der Schall einer losgelassenen Flinte bewegt.

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