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Spitzen aus Platina vermitteln zwar e hen ^g o gnt beyde Gasarten, als Spitzen aus Gold. Allein nicht zu gedenken, dafs Platina- Drähte schwerlich überall, wo man goldene leicht fertigen lassen kann, zu erhalten seyn möchten, so erscheint das Verhältnifs zwischen dem erzeugten Hydrogen - und Oxygen-Gasc nicht so auffallend bey Platina - als bey Gold - Spitzen. Nach meinen genauesten und neuesten Untersuchungen verhält sich die Menge des Hydrogen- Gases zum Oxygen-Gase bey Platina-Spitzen, wie 23 zu u, bey Goldspitzen, wie 23 zu 7. „
Die Ursache dieses Unterschiedes scheint darin zu liegen , dafs selbst im reinsten destillirten Wasser ein Theil des Oxygens an der Spitze aus Gold in sogenannten mineralischen Purpur sich verwandelt, folglich nicht, wie bey der Platina - Spitze, als Gas erscheint.
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Ferner fand ich, dafs die Dicke der Spitzen im Wasserbehälter auf die Gas-Entbindung den augenscheinlichsten Einflufs verräth. Dickere goldene Spitzen nämlich vermitteln unter übrigens gleichen Umständenfoffcnbar mehr Gas, als dünnere. Reicht die Dicke der Spitze an das Drittel einer Pariser-Linie, Fig. 3 u. 4 > so scheint sie vollkommen hinreichend ) wenigstens würde ich nicht rathen, die Spitzen viel dicker zu machen, weil alsdann die Gase sich als Bläschen ringsum die Spitzen ansetzen, und mehrere Secunden verstreichen, ehe bey einer hinreichend starken elektrischen Säule die Gasarten Springbrunnen ähnlich in die Höhe sprudeln.
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Ueber den Einflufs der Entfernung der Spitzen von einander auf die Menge der erscheinenden Gase fand ich mittelst meines Gasometers , dafs, wenn unter übrigens gleichen Umständen die beyden von einander entferntesten Stifte, d. i. Fig. 2, A u. 9, in Anspruch
kommen,.Jg-Mafs Hydrogcn-Gas erscheinen, da in gleichem Zeiträume Mafs erscheinen, wenn zwey der einander nächsten Spitzen,
z. B. Fig. 2, R und S, in Anspruch kommen.
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