Das Athmen. 169

Thieren aber ist allerdings zwischen diesen Bläschen, und den RäumchendesZellgewebs,da6 die Läppchen umgiebt, keine Verbindung.

$. 2^7. Die Luft tritt iy diese Bläschen durch die Luft- rohre. Diese Luftröhre entsteh? mit dem Kehlkopf^-rsön S h dem wir künftig handeln werden, durch den sie einzig und allein ihre Luft erhalt. Ihr erster einzeln e r, und einfacher Theil, hinter dem etwas links der Schlund liegt *), steigt vor den breiten und flachen Halswirbeln herunter/ und ist theilsfleischig^, theilsknorplig. In dem Zellgewebe nem- lich, das die Luftröhre umgiebt, liegt ein aus abwechselnden knorplWen und fleischigen Ringen gebildeter Kanal. Die knorplWen Ringe sind dünn, elastisch, vorwärts platt,'und dicker / werden an ihren hintern Enden vereinigt, und bil­den einen ganzen Zirkel, indem sie mit ihren beiden freyen En-' den sich an starke queerliegende Muskelfibern festfehen. Die untern Ringe sind kleiner, der öber^hat oft einen kleinen Fortfah, der nächste an der Theilung liegt senkrecht.

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ö. 2?8. D ie fleischigen Rinne, die mit den knorp- iuchten abwechseln, werden bon rochen Muskelfibern gebil­det. Einige von ihnen liegen queer, und verbinden die freyen Enden der knorpligen Ringe, andre steigen von jedem obern Ringe zum untern herunter. Andre Fleischfasern aber,dir von dem ringförmigen Knorpel (crico,'6es)* abwärts stei­fen, und bis unter die getheilten Aeste der Luftröhre fort* Sehen, verlieren sich in der Lunge^ / Die Queerfasern veren- gern die Lufttöhre, die länglichten machen sie kürzer. In

L 5 der

*) Im Original steht zwar —

»efophagus fubje&ug —- afpera artttria fulta veitebris ; allein da

sich dies blos aufden liegendenKök^ per bezieht, so Hab ich passendere Ansdrücke gewählt. Gg.