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Die Absonderung. rzi

verhalten sich die Talgdärmchen in den Augenliedern: so das absondernde Organ der Bisamthiere, des Bibers, der Hyäne, Zibethkatze, und Ratze: die Schmeerdrüsen, die ihr Talg in einen gemeinschaftlichen Behälter zusammen­bringen.

§. 2i2. Die Milch, ein Saft, der aus Wasser und Oel gemischt, und von eigner Art ist, wird meiner gekörnten Drüse, dergleichen ich im 198 §. beschrieb, abge­sondert, vielleicht ttitt auch eingesaugtes Fett hinzu 6). Die Absonderung der Galle ist strittig. Doch daß auch hier ein gefäßartiger Bau siattfindet, und daß die Galle in die An­fänge oder Würzelchen der Gallengange, ohne ein dazwi­schen sich befindendes Höhlchen aus der Pfortader abgesetzt werde, lehren uns viele Gründe, am meisten die Ruyschischg Einsprüßung, die aus der Pfortader in diese Würzelchen -ringt, und keine dazwischenliegende, Aufenthalt verursa­chende Knötchen antrifft. Doch Milch und Galle find dün­ner, wäßrigter, als das Talg der Hohldrüsen und Fett.

§. 2lg. Noch ist zu untersuchen übrig, wie es zu­geht , daß aus der einzigen gemeinschaftlichen Blutmaffe im­mer an bestimmten Plätzen beständig die nemlichen beson« -ern Säfte erzeugt werden; und daß weder Milch in den Nieren, noch Ln der Brustdrüse Galle, noch .in den Talg­drüsen Schleim jemals abgesondert wird» Diese Aufgabe wird nur derjenige erst vollkommen aufiösen, der den m- mrn Bau der absondernden Organen vollkommen kennet.

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<U Wol nicht anders, als in so­fern alles Blut eingesaugtes Fett enthält. Die einsaugende Endun­gen der Milchgefäße in der Brust hat Herr von Haller zwar beobacht

k tet; sie bestätigen sich aber nichts ichchabe sie wenigstens auch bei den vollständigsten Anfüllnugen der Brüste bei Menschen undThiereri '«jebemerkt, ffi,