der Arterien.
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fell, und der vereinigte Druck der Bauchmuskeln in An- |
sehung des Unterleibs. Endlich treiben die allenthalben
den Venen nahe und parallelliegende Arterien das venöse
Blut durch ihr Schlagen an, da einmal erwiesen ist, daß
ein jeder Trieb, der auf die Venen würkt, nur allein nach
dem Herzen hin das venöse Blut fortschaffen kann.
§. 174. Hiezu kömmt auch die noch nicht genug bekannte Kraft der Ableitung, die das Blut von einem gedrückten Ort nach einer schlaffern weniger widerstehenden Stelle führt. Endlich vermag auch viel das Athemholen, welches n'n abwechselnden Augenblicken d<»s Blut vermöge der Ableitung in die erschlaffte Lunge vom ganzen Körper x treibt; das wiederum bei der Ausathmung in die venösen Stamme des Kopfs und Unterleibs zurückgcworfen wird.
Daher entsteht ein Anschwellen der Venen, selbst im Gehirn, zur Zeit der Ausathmung. Der Kreislauf wird nun zwar durch diese Ursachen nicht befördert, allein das Blut wird doch bewegt und gedrängt- Die häufigen Verbindungen fAnastomosen) lhun hier das nemliche wie bei den Arterien, vermehren aber die Leichtigkeit, mit der das Blut von widerstehenden Stellen an freiere Stellen flieht.
h. 17z. Durch diese Vorkehrungen wird nun erreicht, daß das Blut in einem gesunden Menschen, der seinen Körper hinlänglich bewegt, mit der Schnelligkeit bewegt ^ ■
wird, welche hinreicht, daß die H-Hlader (OvL)'so vieles Ol»— V”** Blut dem Herzen bei jedem Pulse zurückgiebt, als die Aorta ausgeführt hatte. Allein die Ruhe des Körpers, und die Schwache der zusammenziehbaren Fasern des Her- jens, und der Muskeln, machen gar oft die Bewegung in den Venen beschwerlich. Daher kommen die Venenknoten bei Schwängern, die güldne Ader, die der Mangel