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§. 160 . Daß die Arterien zusammengezogen, und das Blut durch diese Kraft fortgefchaft werde, beweist ihre Con- tractilitat^ ^ ferner die offenbare Nachlassung der Erweite­rung die vom Herzen kam ;J die Ausleerung einer zwischen zwei Unterbindungen sich befindenden Arterie in ihre Sei­tenaste, die durch ihre eigne Kraft erfolgt;! die Rückkehr des Blnts zum Herzen durch diejenigen Venen, deren Ar­terie unterbunden ist, welches Blut folglich das Herz nicht yji ? forttreibt ; ^dervon bewahrten Männern beobachtete Sprung

fj . des Bluts aus einer Arterie, der^ auch alsdenn noch aw

-/* 'zy ist, wenn das Herz ruhtdie lebhafte Fortschneb lung des Bluts aus der unterbundnen Aorta^ welches unterhalb des Bandes heftig ausgetrieben wirdund die Ausleerung der Arterien selbst wahrender Ruhe des Her­zens ;j das stärkere Vollseyn der Venen, als derAttm'm nach dem Tode; der sehr merkliche Sprung deö Bluts aus einer größern Arterie selbst nach dem Tode *), der bei einem Thier bis zwei Fuß beträgt;^die kleine Mündung einer wenig gefüllten Arterie in einem hungrigen Thiere; j baö Schließen der Mündung bey Verwundungen ;jk$ Absterben eines Glieds, dessen Arterien sich verknöchert haben, und die Venen, die alsdenn von Blut strotzen b).

§. i 6 i. Die mittlere Geschwindigkeit des Blutlaufs, wenn man feine Geschwindigkeit wahrender Zusammenzie­hung der Arterie vermindert, um die Geschwindigkeit wah- ^ ^ 1 ^render Erschlaffung zu vermehren, könnte ohngefähr so an-

." ^ genommen werden, daß das Blut etwas weniger als einen

Fuß

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*) Versteht sich, nicht lange nach dem Tode. Sg.

h J Schwerlich wird man wol diese auf Erfahrung gegründete Beweise einer starken Würkung

der Arterien für so unbedeutend Lu Beförderung des Kreislaufs hatten, als es oben der Hl« w* HaUer rhat. M.

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