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und der Safte des menschl. Körpers. ivr

nemlkch <Lalz, Oel, und Erde. Doch Halts mehr Wasser, aber gar kein Eisen. Aus dem Speichel und Schleim, die aus dem Blut bereitet worden, bringtman ähnliche wäßrigte, nur mit wenigerm Oe! und Salz gemischte Feuchtigkeiten heraus.

§. 149. Die V!enge deS im ganzen Körper enthal­tenen Bluts läßt sich nicht mit Gewißheit bestimmen. Doch ist das Gewicht der Flüssigkeiten größer, als der festen Theile. Allein viele von ihnen kommen nicht mit in den Kreislauf, z.B. die Gallert der Theile und das Fett.Wenn man aus an­sehnlichen Blutverlusten 01 ), die jedoch das Leben nicht raubten, und den Versuchen an Thieren, denen man alles Blut genommen hat, und der Größe der Arterien undVe- nen schließen darf, so sind doch dtze Feuchtigkeiten, die sich im Kreislauf bewegen, wenigstens fünfzig Pfund, und von diesen sind acht und zwanzig Pfund wahres Blut. Hievon halten die Arterien den fünften Theil, die Venen die vier übrigen 6Z ).

h. 150. Das Verhältm'ß der bisher angegebnen Elemente des Bluts ist nicht beständig. Den Kuchen, die Röthe, die verdichtende Kraft, und den Zusammenhang der Theile, die Festigkeit des geronnenen Blutwaffers,

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Aus einer geköpften Kindermör> derin, die ziemlich vollblütig war, sammlcteman 24Pfund Blut, und sah draufalle Gefäße leer.

62) Haller hat/dieses Verhält- niß geändert,und der Wahrheit nä­her gebracht. Er nahm nemlich in den Arterien vier Thetlc Blut an, wen» die Venen neun enthielten.

61) Ich habe Leichname von Weibern, die am Blutsturz aus der Mutter gestorben waren, erhalten, deren Blut man durch einen Aufall in einem Gefäß znsammengesamm- ler hatte, und welches 26 gemeine Pfund betrug; in diesen fand ich den ganzen Körper äußerst blaß, das Herz und die größer» Arterien und Denen vollkommen blutleer-

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