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Beschaffenheit des Bluts,

Der Rest, der einem stärkeren Feuer auSgeseht wird, i giebt verschiedene alkalinische Feuchtigkeiten. Zuerst eine ftin. kender'othe Schärfe, die man den Blutgeist nennt, der aus einem in Wasser aufgelösten flüchtigen Salz und auö Oel besteht. Das Verhaltniß ist wie der zwanzigste Theil zur ganzen Blutmasse. Eine Saure bleibt sowol im Fett, als auch im faulen Fleisch und Blut übrig.

Vor und zugleich mir dem OelersctMt ein flüchtiges trocknes Salz, das sich in ästigen Flocken an den Hals deö Glases ansetzt. Dessen ist sehr wenig, nur ohngefahr ein Achtzigtel.

Drauf kömmt eine andre Flüssigkeit, die allmälig lang­samer übersteigt, schwerer, anfangs gelb, dann schwarz, endlich zähe wie Pech, scharfund entzündbar ist, undBlut- öl heißt. Dessen ist auch nur wenig, ohngefahr der fünf­zigste Theil.

Auf dem Boden bleibt die lockere entzündbäre Blut- kohle zurück,die nach dem Anstecken abbrennt,und eine Asche zurückläßt, ^augt man sie aus, so giebt sie ein Salj, daöauö Kochsalz,und festerm Laugensalz gemischt ist, und etwas ge­schmacklose Erde. Das feste Salz macht kaum den fünfzigsten Theil des Bluts aus> und beinah der vierte Theil desselben wieder alkalinisch. Aus diesem Salz bringt das letzte heftigsie Feuer etwas Säure, die theils dem Kochsalz, das, wie gezeigt worden, sich auch im Vlutgeist befindet, theils der pflanzen­artigen Beschaffenheit der Speisen,die noch nicht ganz umge­schaffen worden, zugehört. Man findet sie daher so gut in Pflanzenfressenden Thieren, als im Menschen. Die Erde, ^ die r^östel beträgt, enthält noch Theilchen, die der Magnet fr»

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§. * 43 -