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und der Säfte des menschl. Körpers. 97

haben die allerneusten Versuche gezeigt e). Endlich findet sich unelastische iufc 6 °), und das in ziemlicher Menge, mit dem Blut gemischt, die sowol die Faulniß im Blut und Blutwasser, als die starke Verdünnung der das Blut umge­benden hift (durch die Luftpumpe) beweist. Doch sind die Blutkügelchen deswegen nicht Luftblaschen, denn sie sind specisisch schwerer als das Blutwasser.

§. 141. Durch die Beymischung von Mittelsalzen wird die Farbe des VlutS höher und schöner *), so daß es we-^. deraufgelößt, noch verdickt wird. Von schwachen Sauren r*- rvirdö kaum verändert, von starken zum gerinnen gebracht. Fixe Laugensalze würken daraufohngefahr das nemliche,was Mittelsülze; flüchtige Laugensalze machen es hingegen dunk­ler, und gerinnen: Alcohol und destillirte Oele bringen es zum gerinnen, wie eine starke Saure. Mit keinem Salze braust es auf.

§. 142. Die Scheidekunst hat zur Kennkniß des Bluts verschiedene Wege eröffnet. Frisch gelaßnes, nicht faules, einem gelinden Feuersgrade auögesetztes Blut giebt häufiges Wasser, das fünfSechstel des ganzen Bluts und drüber auömacht, fast unschmackhaft ist, doch etwas übelriechendes hat, und zwar um desto mehr bei sich führt, je spater es übergeht.

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<) Freilich aber ist sie in sehr ge« ringer Menge im Blut, nnd zeigt sie auch der Magnet nicht im bloß aufgetrvckneten ^md zu Pulver ge« riebnen, sondern nur im ealcinir« tenBlut. XU.

60) Mit gleichem Rechte geben« ke ich hier der electrischen Materie, welche ich, als eine Flüssigkeit, die «ns durchs Akhmen mikgetheilt

Hallers physiol.

wird, mit dieser unelastischen Luft, die in unserm Jahrhundert so viel Aufsehn macht, im 8 Kap. ein wer nig schildern wexde.

*) Merkwürdig sind doch die Versuche, nach denen das Blut in der sogenannten dephlogistisirten Lust röther, in der inflammablen, fixen, und phlogistischeu aber dank ler wird. Gg.

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