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Beschaffenheit des Bluts-
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als eine mäßige Wärme der Atmosphäre-.^geringer aber ' als die höchste. Ferner fliegt von ÄrMenem Blut etwas flüchtiges hauchartiges, mit einem Geruch, der zwischen dem Urin und dem Schweiße das Mittel hält. Fängt man dieses flüchtige durch schickliche Gefäße auf, so findet man es waßrigt - mit etwas wenigem laugensalzartigen Wesen gleichsam tingirt.
r im r ^“- §. I Z7> Nach Abgang dieses Hauchs geht das Blut , ~'r t ~ A gesundesten Menschen von selbst in eine zitternde,
schneidbare Masse über, in einer Wärme aber, die schwacher als kochendes lÄaffer ist, von ohngefähr 150 Grad, gerinnts noch stärker, noch mehr bey Fieberkranken, doch ^ ♦ auch im gesundestem Nicht sehr selten gerinnt eö in den
E *, Venen des lebendigen Menschen; nicht selten trifft man
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■ jJxus ruLf. eö m verwundeten Arterlen geronnen «Ni. Ja man hat es sogar in lebenden Menschen, und in einem an der Heftigkeit des Fieberanfalls gestorbenen Kranken, durch alle Venen hin zu einer zitternden Gallert geronnen gefunden. Der HaupkLheil des geronnenen Bluts ist der Lruor, (BlutkUchen^ dem die Röthe eigenthümlich gehört; und der sie den übrigen Theilen des Blutes mittheilet. Er geht durch Ruhe, mäßige Kälte, eine Hitze von 150 Graden,
suchen? Die Erscheinungen, die bey der Verminderung des Bluts Lurch Blutflüsse, und den gehinderten Einfluß desselben in den Gliedern durch Binden oder Zusammendrücken bemerkt werden, wo die Wärme geschwächt wird, aber wiederkehbt, so bald man das Blut dem Glieds wiedergiebt, machen die Sache zitzmlich wahrscheinlich, daß nemlich mit dem!
Blut durch die Gefäße allen Thei-!
len Wärme mitgetheilt werde. Indessen haben meine Versuche, die ich an lebendigen Lhieren, vorzüglich Schweinen, über die Wärme des Herzens, der Arterien, Venen, des Gehirns, Magens, der Eingeweide, der Scheidenhaut- des Uterus, und selbst der Zwi- schenräumchen des Zellgewebes in den Muskeln angestellt habe, keine solche Verschiedenheit gezeigt, als man erwarten sollte
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