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und der Säfte des menschl. Körpers. 9$

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Thier ist e6 gelblich. zuweilen beygemischte Weiße

kömntt meist vom ChyluS.^ Dlrrch verschiedene Versuche hat man nun die verschiedene Beschaffenheit dieser Feuch­tigkeit erwiesen.

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§. I g6. Das beygemischte Feuer beweist die Warme, die im Blut des Menschen und der ihm verwandten Thie- von 92 bis ioo Grad ss ) steigt, folglich starker ist, L,L ,

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das Blut, aus der dunkelsten bis; Wetters, der Lebensart, Veschaf- zur allerbläffesten Röthe verwan^ feuheit der Speise und des Tranks, dein können , so daß es dem Le-! Gesundheit, der-Arten und der benssafte der unvollkommenen! Heftigkeit der Krankheit. Daß

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Thiere ähnlicher wird, wie ich in der Gelbsucht, der Schwindsucht, und Wassersucht angemcrkt habe.

") Gemeiniglich trifft man in (Ujw Mlsscrm- sehr dunkelrvthes Blut '' an, doch machts deshalben noch keinen besonder» Charakter. Sg.

58) Die Wärme, die allen voll- kommnen Thieren in einem höhern Grad eigen ist, als den Vegetabi- lien, wird allmälig von der Klasse der einfachen Thiere an, durch die verschiedenen Ordnungen der Fische, Amphibien, den Menschen, die Klassen der vierfüßigen Thie­re , und Vögel, endlich bis zu einem solchen Grad vermehrt, daß sie gemeiniglich im natürlichen Zustande, wenn sie, aufs höchste kömmt, den iio Grad von Fahren- 'heit nicht übersteigt. Die tägliche Erfahrung lehrt, daß sie im Men­schen verschieden sey, nach Ver­schiedenheit des Alters, des Tem­peraments, des Seelenzustandcs, der Bewegung oder Ruhe des Kör­pers, des Klimas, Himmelsstrichs,

die Wärme des Menschen nur wenig durch vermehrte Wärme der Atmosphäre zunehme-, nicht aber bis zur äußersten Sommer­hitze vermehrt werde, ist gleich­falls erwiese-, ob wir gleich in einer weit stärker« Hitze leben kön­nen, welches thcils die Arbeiter in. Imkersiedereyen, Schmelzhüt­ten ; die Schnitter in der Erndte, und der Gebrauch der Dampfbä­der und Badstuben in Finnland uud Rußland beweisen, theilS durch neue Versuche der Englän­der, eines Fordyce, Blanden, Gunter und Dobson, bcstättigt wird. So wirb sie auch bey sehr strenger Kälte merklich vermindert, so bey Mensche», die von Kälte eingeschlafen, aber doch noch nicht gestorben sind, wo der Wärmmesser, den man in den Mund, unter die Achseln, an die Weichen, und m die Scheide brachte, nicht über 76 Grad Fahrenheitisch steigen woll­te. Ist aber der Sitz und die Ma­terie der Wärme blos im Blut zu suchen ?

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