sammlenöe Blut am, wenn sich diese Venen zusammenziehen, und macht die Ohren so wie die Kammern des Herzens durchaus langer, breiter, dicker, und dehnt die Zahn- chen des gezackten Rands aus und entfaltet sie. Gegen erweit ernde Fi bern, die sich im Herzen befanden, streitet hie Verbindung der Fibern- die durch Mittelaste zusam* menhangen, und nicht einzeln bewegt werden können: und die Zergliederung lebendiger Thiere, die uns überführen, daß das ganze Her; auf einmal zusammengezogen Werve.
i i8. Doch muß man bemerken, daß diese Bewegungen des rechten und linken Herzohrs, der rechten und linken Kammer - nicht in der Reihe auf einander folgen, nach welcher ich diese Bewegungen der Ordnung halber beschrieben habe. Denn die Ohren werden freylich zusam- mengezogen, indem die Kammern erschlaffen, und die Zusammenziehung der Ohren geht vor der Zusammenziehung der Kammern vorher, dies lehren offenbar Versuche Ln sterbenden Personen und kaltblütigen Thieren. Auf einmal werden beide Ohren im ersten Augenblicke angefüllt, auf einmal werden beide im zweiten ausgeleeret, beide Kammern werden im dritten zusammengezogen, der eigentlich mit dem ersten einerley ist, und beide erweitern sich nach der Ausleerung im vierten, der mit dem zweiten einerlei ist. Diejenigen, die anders lehrten, hatten die Versuche mit lebendigen Thieren nicht genug benutzt Es &)
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55") Die Beobachtungen, die nemlich in ein und demselben man an lebendigen Thieren ange- Augenblicke zugleich die beiden stellt hat, und die Beschaffenheit j Systeme der Venen und der Kam- -er Sache selbst lehren, daß un-- mern zusammengezogen werden, ter den drey Meinungen desLarr,! die Behälter (Venensäcke) und Ar- ersi, Nichols und letz-! terien aber ruhen; wenn hingegen
tere die höchste Wahrscheinlichkeit,' diese zusammengezogen werden, wo nicht Gewißheit habe, daß i die Venen und Kammern rnhen.