7 6 Das Herz'.
Ohr an, (oder in die Höhe) andere die von der Grundfläche des Anhangs kommen, und Ln der Spitze eingehestet sind, ziehen das Ohr herunter. Dieser Sack oder Behälter ist zu- sammt seinem Ohre etwas'kleiner, als das rechte Herzohr.
§. i i2. In diesem Behälter erwartet das Blut die Erschlaffung des Herzens, wahrend welcher der Drang des Bluts die venösen Klappen von einandertreibt, und der stärkere Behälter von seinem Drange nachläßt. Drauf wird der linke Behälter vorwärts gegens Herz zu flach, in der Queere enger, auch sein Anhang offenbar enger und kürzer. Demnach treibt die linke Vorkammer das Blut auf die nemliche Art in die linke Herzkammer, wie das rechte Ohr die Blutwelle in die rechte Herzkammer (95). Denn ebendaftlbst findet sich ein ähnlicher. Klappenartiger, ovaler, häutiger Ring, der ähnliche Fortsätze bildet, die man Mützenklappen **) nennet, und die man für zwey zu rechnen pfleget. Sie sind länger und stärker, als die Klappen in der rechten Kammer. Auch haben sie ähnliche Muskeln, jede den ihrigen, nur weit stärkorn: doch ist diese Klappe, die bey der sehr heftigen Bewegung des Herzens gerieben wird, öftrer, als die Klappen der rechten Kammer, hin und wieder mit knorpelartigen Geschwülsten an dem Anfänge der sehnigten Stränge häufig beseht.
§. HZ. In diese linke Kammer kömmt also das Blut- welches die Hohlvenen ins rechte Herzohr brachten (89), diese schickte es^in die rechte Herzkammer £95), die rechte Herzkammer triebs in die lungenarterie (105), es wurde darauf von den Lungenvenen aufgenommen, und in den linken Behälter gebracht (110), und von da ward es in
die
52) Sie haben zwar Aehnlichkeit Mit einer Bischofsmütze, ich nenne sie aber doch lieber die venöse Val-
veln der Kammer der Aorta, damit sie mit keinem andern Theile ver- wechselt werden können.