Das Herz. , 75
sie bis in die Mitte der Äxe zu treten; sind sie nun ausgedehnt, so verschließen sie die Oeffmmg, so, daß auch nicht eine Spalte zurückbleibt, denn auch diese wird durch jene hattlichen Körperchen (106) wezgeschafft,
h. i io. Die Lungenvenen, von denen wir noch . weitläufiger sprechen werden, sammeln sich in Aeste, und endlich in Pier, selten in zwei, noch seltner in fünf Stamme, Statt dessen hat man eö eingeführt, sie nur eine Lungenvene zu nennen. Diese Stämme treten in den Herzbeutel, von dem sie eine Scheide erhalten; und heften sich in hie Winkel des viereckichten linken oder hintern Be- I fyaltev#, den man auch den Lungenblutbehälter nennt s I -), ( Die ob ern Venen steigen a bwärts, aufwä rtL-dle unternck Daß aber diese Venen ihr Blut in die Richtung führen, die zu diesem Behälter leitet, beweist die Unterbindung, wo die Vene zwischen dem Bande und der Lunge durch das zurückgehaltene Blut aufschwillt..
_§^111. Dieser linke beinahe würfelförmige Sack (oder
/Behälter) ist fest aus verschiedenen Bündeln von Fasern, die zwischen den Membranen fortlaufen, gebildet, hat j auf der rechten vordern Seite eine gemeinschgftliche Wand (86) mit dem rechten Sacke, sein vorderes und linkes Ende aber besteht in einem kegelförmigen Anhang, der za«
! ckigte und krause Spihen hat, sich zwey bis dreimal schlang genartig krümmt, und auf der linken Kammer aufliegt, den ) Namen linkes Herzohr erhalt, und mit seiner Spitze .nach vorne zu heraussteht^) Seine Fibern sind wie beim rechter Herzohr, theilsbogenförmig gekrümmt, und ziehen das
Ohe
SO Die Benennung Behälter der Lungenvenett, statt linker oder Hinterer Behälter, ist aus eben der Ursache paffender, d« dieser Sack
(oder Sinus) eben so die Lungen- venen, wie der rechte die Hehl- venrn ausnimmt.