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72 Das Herz.
nicht die zihenförmigen Muskeln (94) ihre Ränder zurücke hielten, und durch ihre Zusammenziehung, die zu gleicher Zeit mit der Zusammenziehung des Herzens geschieht, sie in Heer Gestalt befestigten^in welcher die Muskeln, die ' " an den Klappen festMen^ gespannt find, aber doch nicht beschädigt werden.
§. 105. Eben dieser Drang des Bluts öffnet sich einen andern Weg. Indem die rechte große Klappe (94) sich der Achse des Herzens nähert, und von den Wänden zurück- getrieben wird, verläßt sie die Mündung der Lungenarterie, die sie verschloß, das Blut öffnet sich diese Mündung, drückt die in der Arterie befindlichen Klappen gegen) die Wände x an, und dringt in die Lungenarterie.
^, ö.io6. A us dem höchsteisDheile nemlich Hmtemmrrb der
rechten Herzkammer führt ein Weg in die Arterie, die gleichsam von dem fortgesetzten Fleische des Herzens umgeben wird, durch einen catlösen Ring vom Zellgewebe fest mit dem Herzen Zusammenhänge, gegen die linke Seite zu aufsteigt, sich rückwärts schlägt, und hinter den Bogen der Aorta begiebt. Die Stärke dieser Arterie ist mittelmäßig, so, daß sie viel schwächer als die Aorta ist. Auf der innern Fläche dieser Arterie entstehen aus dem Theil, der sich mit dem Herzen vereinigt, die so genannten halbmondförmigen Rlappen. Jede dieser Klappen wird - aus der doppelten (innersten) Membran der Arterie gebildet, die sich mit einem stumpfen, ziemlich flachen Bogen, aus dem Theile der Arterie, der dem Herzen ack nächsten ist, nach oben zu erhebt; im Ganzen ist diese Klappe parabolisch, und am Rande frey und schlotternd. Diesen Rand LheilL gewöhnlich in der Mitte ein knorpeligtes fast
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