60 Das Herz.

sodann nach oben zu mit einem blinden spißen Ende auf, wel­ches frey vom Herzen absteht, und sich an die große sungen- arterie anlcgt. Diese Hole enthalt zwischen der äußern Membran und der sehr zarten innern häufige Fleischfasern, die frey, fast parallel, doch auch so liegen, daß sich diejenigen schiefkreuzen, die sowol von der rechten Grenze der ganzen Hole,als von der linken in gleichsam parallelenBogen entsprin gen, und auch wol ästig über den vordem Halbcylinder die­ser Höle sich werfen.Sehr kleine schiefe Fasern verbinden diese muskulösen Bogen. Dieser vordere fleischigteTheil'heißt daö Vhr, der rechte und Hintere der Behälter ^^) .Glatt ist der Behälter gegen die Scheidewand der Ohren, den ovalen Ring und die Mündung des Herzens zur linken Seite der Hohlader. In dem Anhängsel lasten sich drei größere Muskeln unterscheiden, ein vorderer, hintrer, und untrer.

In der Scheidewand, die die Herzohren ab­sondert, sieht man mitten zwischen beiden Hohladern eine gegen die linke Seite zu (nach Art eines Fußstapfens) ver­tiefte Stelle, diese Vertiefung ist nach oben zu stark, nach unten zu weniger, und hier ist auch die Scheidewand am dünnsten. Ich würde es die eyrunde Grube (Vertiefung) nennen. Zu ihren beiden Seiten liegen Fleischbündelchen, die durch ihr Zusammenstößen einen nach oben erhabenen (convexen) Bogen bilden, dessen Fleischfasern bogenartlg sich rings um jene Grube werfen, nach unten zu sich verfei­nern und gegen einander beugen: diese heiße ich den eirun­den Ring, andere den Isthmus.

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46) 2 ch nenneihn schicklich deni alten Benennungen,der rechte oder Behälter dec^shlveneit,ta diez tordre, zweydeutig sind.