Das Herz.

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nes, so die einfachsten an ihrem ganzen Körper reizbaren Thiere, und unter ihnen selbst einige von ansehnlicher Größe, als die Meerblaft ( Holorhurio Hydra ). Eben diese herz­losen Thiere haben auch keine Gefäße.

5. 8s. Ter Venen, die vom ganzen Körper das Blut nach dem Herzen zurücke führen, sind zwei 4 *), wenn man die Lungeu abrechnet. Die Zergliederer nennen sie die lader, aber der Stamm ist nie ein einziger, er sey denn höchst kurz. Von diesen großen Venen steigt die untere, als die größere, im Menschen gleich über dem Zwergfelle mit ihrem rechten Theil rechts etwas vorspringend herauf, so, haß sie mit der obern Hohladcr zusammenstößt, und hinter­wärts eine Scheidewand zwischen dem ihr gehörigen rechten und dem linken Behälter bildet, mit dem linken Theil aber verliehrt sie sich ins rechte Herzohr, dessen Fibern mit den Fibern der Hohlader in eines fortgehen. Eben dieses gilt auch von der obern Hohlader.

86. A uf diese Art entsteht eine Hole, deren recht? Grenze frey, rund erhaben, aus dem Zusammenstößen bei­der Hohladern gebildet, und voller Fleischfasern, die zwi­schen zwei einfachen Membranen mannigfaltig untereinander verwebt sind, angetroffen wird. Eben diese Hole ist etwas mehrnachvorne und der linken Seite zu in senkrechter Linie länglich beinahe eyrund, erweitert sich vorwärts und hört

so-

die zum Ursprung zweyer Arterien dienen, gebildet ist, wie bei den vierfüßigen Thieren, den Vögeln, und wenn man Ray,glauben dar', auch den Wallsticharten beobacht tet wird.

45) Sehr selten scheinen drey da-

zuseyn, wo alte Venen der lin­ken Seite des Kopfs, .Halses, Arms und Brust in einen gemein­schaftlichen Stamm zusammeri- fiießen, der fick in den Bchältee der .hohlvetien, oder den rechte^ begiebt.

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