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Die Bewegung des Bluts

angelegten Bande *) auf, und fallt zusammen zwischen der Speisifaftsröhre und dem Bande. Alle ihre Klappen, die denen in den Blutvenen ähnlich sind, gesiatten einge- btasner Luft, eingettiebenem Quecksilber einen freyen Lauf nach der Speisesaftröhre hin; dem Rückläufe widerstehen sie oft sehr nachdrücklich, ob sie gleich zuweilen in todten Körpern nachgegeben haben 4o ).

tz. 75. Der Dunst, der das Zellgewebe feucht erhalt, der Hauch in dem.Bauch und andern Holen, werden aus kleinern Venen in die rochen so geführt **), daß sie ihre Feuchtigkeiten dem Herzen wieder zurückschicken. Daher entsteht unterhalb einer zusammcngedrückten oder unterbun, denen Vene Wassergeschwulst, weil wegen gesperrten We­ges die Feuchtigkeit stockt. An den übrigen kleinern Ge­fäßen kennen Versuche nicht angestellt werden, aber Ueber, legung und Analogie stilmut überein, und von Flüssigkei­ten, die aus den Gedärmen, aus den Lungenbläschen und aus der Haut wieder ausgenommen werden, bringen wir Versuche gehörigen Orts bey.

§. 76. Alle Flüssigkeiten also des menschlichen Kör­pers werden aus dem Herzen in die Aorta getrieben, alle kommen aus ihm inö Herz durch dje kleinsten Venenäste zurück, diejenigen ausgenommen, die außerhalb dem Kör­per

) Statt dessen steht im Pcxt: inrer klwrscicum dii&um, welches ein Schreibfehler scheint. Sg.

40) Ich habe einigemale gesehen, daß sie wol bisweilen dem Rück­gänge des Safts nachgeben, wenn ich Luft durch die lymphatischen Gefäße eines wassersüchtigen Ei­erstocks in die kleinern Geflechte, und Quecksilber ausderMilchröh- re in die Milchgefäßedes Gekrö^

fts, und in dieWassergefäßeder Lenden und des Beckens zurück­trieb , selbst in den Lebergcflechtcn gehteszurück. Aber an den Glied­maßen ist mirs, wie ich gestehe, nie gelungen 10.

f) Mir und Haasen jsts gelun­gen. Sg.

**) Man sehe, was ich oben zum 50. 5z. 5Z. an-emerkt ha-

He. Sg.