durch die Arterien und Venen. 4;
Verwundungen, durch die schnell so viel Blut aussiießt, als zum leben nothwendigi ist. Bey großen Arterien wenigstens geschieht es in sehr kurzer Zeit, bey kleinern, besonders bey der kleinsten Gattung, geschieht es oft noch schnell genug; bey den Venen, aber, es müßte denn eine der größten seyn, geschieht es schon seltner: dennoch fehlt es nicht an Beyspielen tödtlicher Verblutungen aus Verletzung der Vene ini Augenwinkel und der Zungenvene J7 ). Versuche an lebendigen Thieren beweisen genugsam die Schnelligkeit, mit welcher das Blut vorzüglich durch die Schlagadern lauft. In den großen Arterien lauft es sehr schnell fort, in den kleinern etwas langsamer. In den größten Venen bewegt sich das Blut in eben dem Verhaltniß langsamer, als in den Arterien, um soviel die Mündung der Arterien kleiner ist, als der Venen, ohngefahr um die Halste oder zwey Drittel * 8 ). Zum Beweise dient auch eine Vene, die man drückt und wieder frey laßt, damit das Blut von Klappe zu Klappe fortschreite. Diese Bewegung ist in den Venen ziemlich gleichförmig, in den Arterien hingegen einmal ums andere stärker, und bald in dke Höhe springend, bald wieder nachlassend. An lebendigen Thieren kann man es mit Augen sehen.
§. 60. Die Richtung des Blutlaufs in den rothen Gefäßen^ ist durch Versuche entdeckt worden. Zuförderst ist es ausgemacht, daß sich alle Arterien und Venen mit einander vereinigen, da das Blut aus einer einzigen oftmals nur kleinen Arterie gänzlich ausgeflossen, und theils
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37) Ich habe selbst Fä 8 e erlebt, wo das Bersten derStirnvene>durch heftigen Zorn, und der kleinen Rvsenader an einer Schwängern den Tod fürchten ließen.
38) Ich habe die Höhe, in tveU ^ eher das Blut aus den zerschnitte- /*'•"
nen Halsschlagadern nach ^ales /** ^ . Ausrechnung steiget, bey Enthauptung
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