Die Gefäße.
wird nachmals die Ln der Brust hinaufsteigende Speise- sastsröhre. Die obern Gefäße aus der ganzen Brust, die aus dem Kopfe und den obern Gliedern, laufen gegen das obere Ende eben dieser Röhre zusammen p). Doch scheint es allerdings, daß sie sich auch in wirkliche rothe Venen endigen ts ). q).
§. 5 6 k Man weiß noch nicht zuverlässig, wa6 für Nrcheft diest Drüsen den Wassergefäßen leisten. Beim neugebohrnen Kinde strohen sie voll Milchrahm , auch die Brust- und Nierendrüse ist damit angefüllk, wiewol noch nicht ausgemacht ist, ob sich dieser Saft in die Zellenräum- chen ergieße. Neuerliche Versuche haben indessen wahrscheinlich gemacht, daß wirklich ein Saft in diesen Drüsen bereitet werde, der sich der Lymphe zumischt, weil eine dünne Feuchtigkeit, die man in die Schlagadern einsprüht, in
p) Die äußerst unvyllkomme- ne Beschreibung dieser Gefäße muß uothwendig nach oben angeführ- reu Schriftstellern berichtiget werden. :n
Wenigstens haben meine Versuche mich überzeugt, daß die lymphatischen Gefäße an vielen Stellen den nächsten Blutadern ihren Saft mittheilen, denn ich habe aus dem Schaam-und Len, dengeflechte (xlexus inguinalis et lurabavisj sehr deutlich ansehnli- che Aeste sich in der Schenkel-und Hohlvene, so wie andere aus der Speisesaftröhre, sich in der unge- xaartenVenc endigen gesehen. Aber diese Versuche müssen wiederholet werden, ehe man was allgemeines behaupten kann *) Ich muß gestehen,daß ich noch "an dem Schluß aus dielen Versu-
die
chen des Hrn. Hoft. wrisberg zweifle.Die Ursache, die auch Haase richtig nach mir bemerkt hat, ist, weil das Quecksilber leicht in die- ungepaarte aus der Schl üsselb ein, Vene, wohin es die Bruströhre gebracht hat, fällt. Sg.
Ich habe meine Meinung hierüber schon geäußert, und versichere, daß ich. häufig Blutveneu durch die lymphatischen Gefäße gefüllt habe, die feinsten Muskel, Zweige der Ven® circumflex® hii- meri, der fcapularis inferioris. der ven» bafilic®; bei der Untersuchungfand ich, daß es von den Drüsen in der Axel-und Ellenbogen- buge her geschehen war. Unmittelbare Verbindungen mit den na, hegelegenen Venen kan ich nirgend anders als an oben fNot. h ) angeführten Stellen gestatten, m.