Die Gefäße.

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zen Länge des vordem und hintern Zwischenraums, den das Brustfell übrigläßt, allenthalben, wo am Halft und der N Brust obige Drüsen *) angetroffen werden, in der ganzen Lendengegend, -welche an die große Schlagader granzt, im großen Gekröse, im Becken, in der Oberfläche und um die Gefäße der Hoden, in den untern Gliedmaßen, wo sich nur ihre Drüsen finden, bis ins Knie. Sind sie überall, und auch im Gehirn, im Auge, an der Hand, am Fuß, arn Rü­cken, am Vordertheile der Bauchhaut m)? Die am Men­schen gemachte bejahende Versuche sind theils nicht sicher genug, theils sind ihrer noch zu wenig. In der Oberfläche der Eingeweide trifft man sie allenthalben n). Sie vereini­gen sich überall in Bündel, welche nicht weit von den großen rothen Blutgefäßen laufen. Die von den untern Gliedern, dem Becken, und den Lenden kommen, vereinigen sich in einem Gange v), zu welchem sich ein neuer Bündel aus der Leber, Milz und dem Magen gesellet. Dieser Stamm

C 5 wird

rm Menschen, an Händen und Füßen, im Gehirn**), in den Am gen***) gesehen, und es wird da­her wahrscheinlich, daß keinTheil sich ganz und gar ohne diese Art von Gefäßen befinde; am häufig, fix» aber trifft man sie über den Eingeweide», als bei der Leber, der Milz, den Nieren, den Brü­llen, den Lungen, dem Eyerfiocke, der Gebährmutter, den Hoden ver- lbreitet. Selbst den Gelenkhölcn fehlen sie nicht.

*) §. 54. Sg.

*) Siehe dieszste Note- Sg.

♦♦) Fontana wil l sie selbft -imdrr C ryst a Ul i ns« des Auss - sefther i- ha -

4 e n . Sz .

m) Diese Frage kann vorzüglich aus den Mascagnischen, meiner Erachtens bisz jetzt schönsten Ta­feln, bejahend beantwortet wer­den , ohne daß der Vorwurf von Unsicherheit sie treffe. M.

n) Und auch in der Tiefe der­selben werden sie Begleiter der übrigen sie zusammensetzenden Ge­fäße und Nerven. M.

o) Auch diese liegen theils häufi­ger und kleiner unter der Haut, wo sie die Blutvenen begleiten; theils groß und in geringerer Anzahl ne­ben denHauptstämmen derSchlaga- dern, und bilden also, wie meist allenthalben, stäche und tiefliegen­de Gewebe und Bündel. M.