40 Die Gefäße.

und von dort in die aus den Drüsen führende ein saugende Gefäße ausgenommen wird. Sie werden von einer ohnge- fahr eyrunden *), von ihrem übrigen Zellgewebe unzertrenn­lichen Haut überkleidet, und befinden sich in Häufchen ge­legt, oder einzeln längs der großen Blutgefäße und vor­züglich derVenen, am ganzenStamm desKörpersOrnocur) bis an den Anfang der Gliedmaße»/in der Gegend der Ve- rren desHalses **), der Vene untermSchlüsselbeine(lubc:l3vi- se) *?)***')' der oberuHohlader, der Luftröhre, derKehtecher Lendenhohlader/der Pfortader, der Vene der Hüfte, des Be­ckens ****) des Schenkels, des Kniebugs, und selbst der Er­fasse des Magens, derMitz^ des großen und kleinen Gekröses.

§. 55. Man findet diese Gefäße in der Obsrsiäche der Eingeweide der Brust und des Unterleibes, wiewohl am leichtesten bey Thieren; in dem untern Theile des Gesichts, in den Muskeln der Zunge und da herum, im Halse, in dem Theile der oberü Gliedmaßen, der dem Stamm nahe ist, bis an die Beugung des Ellenbogens "), in der gan-

glaube vielmehr, daß sich vielAest- chen der einführenden Lymvh- adern mit offnen Mündungen in die Zellen der Drüsen endigen. Mit «rir Mascagni, Cruikfchanks.

*) Die Gestalt ist nichts weni- zer als eyrund, sondern höchst un- bestimmt. Sg.

**)Doch auch in der Gegend der Wangenberne, am Hinterhaup- fc. Sg.

***) in der Achsel am Oberarm am Ellenbogen. Sg.

****} in den Weichen. Sg.

$0 Neue Drüsen, die an der inner» Oberfläche des Brustknv, .chens neben den BrnstsMen lie-

zerr

gen, hat Lampen beschrieben. Man muß sie des Brustkrebses we­gen kennen *)

V Ich habe zuerst die sie so­wohl untereinander, als mit der Brust verbindende einsaugende Ge­fäße untersucht und mit Quecksil­ber ungefüllt. Sg.

%\) So wie man diese einsan- genden, theils Fließwasser theilS Milch führende Gefäße in vielen Klaffen von Thieren, als unter den Vögeln in der Gans, dem Trnthan, unm den Amphibien in der Schildkröte, ja sogar in Fi­schen dargelegt hat; so habe ich sie selbst in den Süugethieren, und ' m