streitet nicht, daß sehr feine Venen einen dünnen Saft in diese Art Gefäße bringen *). Alle Adern dieser Art begegnen unterwegs einer eignen Ordnung von Drüsen, den sogenannten cnnZIodatis, sie gehen in solche hinein, werden, da sie venös, conifch, und zufammenlauftnd waren, arteriöser Natur **), vertheilen sich in Zweige, gehen aus ihren Drüsen wieder heraus, und fließen wieder zu neuen Stamm- chen zusammen k).
§. 54, Diese Drüsen sind durch Zellgewebe verbundene Knaulchen 32 ) lymphatischer Gefäße, in welche ein Saft, der in die Schlagadern gespritzt worden, auöschwitzt.
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rigen Beitrag zur Vervollkommnung derabgesondertenFeuchtigkei- ten geben. Ich setzenden Ursprung aus den Hölen dep Puls-und Blutadern hinzu, nachdem ich bei Einsprützunq dieser Gefäße mit einer sehr gefärbten Abkochungvom Krapp und einer verdünnten Dinte offenbar die rosenrothe uud bläulichte Feuchtigkeit in den Lymphatischen Gefäßen gesehn, und bei genauerer Nachforschung auch selbst die Gefäße au verschiedenen Stellen desSchlagaderstamms bemerkt, die in den Stamm der lymphatischen Gefäße übergingen. S. Lind- neu ditf'. de Sylt. Lymph. Hals I7«T P- 72.
*) dieses hat sich nicht bestat- tigt. 0g.
**) Diese Vergleichung ist nicht recht paffend. Sg.
k) Doch verbinden sich auch ver, schiedene ihrer Aestchen unmittelbar mit den Blutvenen der Drüse. Dies kann ich zur Bestätigung der Wahrheit dessen, was mein ftel.
4 und
j Vater in Exp., et obf. dovon als einer nicht unbedeutenden Entde^^^ ckung behauptet, durch Präparate »z* t ' beweisen^ G. die Not. i angeführ-/ ' r J te diff. von D. Lmdneu. M. *
; 2 / Es ist gegenwärtig durch
Hewsons und meineDersuche aus- gemacht, daß d.ie lymphatischen h r<s und Milchdrüsen, nicht, wie man ' sonst glaubte, aus einer schwamm- ähnlichen Zellhaut bestehen, in deren Hölen die lymphatischen Gefäße ihren Saft absetzen, andere ihn wiederaufnehmen; sondern sie sind vielmehr eine Vereinigung ^ vieler lymphatischen Gefäße, wovon ein großer Theilsich in kleine Zweige verbreitet, aus denen wieder größere Zweige werden, doch also, daß dieser Bau ganz unojgar s nicht den ununterbrochenen Gang eines Saftes durch die D.ase, innerhalb den Gefäßen derftiben, aufhält oder verhindert i).
\) Mir scheint die Sache nach vielen eignen Beobachtungen >ch nicht so ganz ausgemacht, und ich glaube
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