z6 Die Gefäße.
schwitzt Wasser, Gallerte, Oehl durch die Portader in die Hole der Gedärme'aus; daher verschwindet schnell das Wasser, das man in den Bauch eines lebendigen Thieres einsprüht *). Allein wir behalren un6 vor, hievon am gehörigen Orte mehr zu jagen.
§. 51. Fast eben so sind die Venen beschaffen, welche aus irgend einer Zcllenhauk entspringen, und welche die ergossene Feuchtigkeit bei Wassersüchtigen, den thauartigen Duft, das aufgelöste Fett, das ausgetretene-, aber dünner gewordene Blut, das Gift des Mohnsaftes, das man ins Zellgewebe gesprüht hat, in die Btutmasse zurückbrin- gen. **) Ja sie führen endlich selbst das reine Blut aus dem schwammigen Baue der männlichen und weiblichen Ruthe, und den Brustwarzen, nach geendigter Wohlliist, wieder zurück" f). Es ist auch wahrscheinlich, daß sich dergleichen Venen in alle Drüsen öffnen, durch welche der dünnere Theil des ausgedünsteten Saftes eingesogen wird, und der dickere zurück bleibt, wie beim Saamen, bei der Galle, beim Nasenschleim der Fall ist. **')
*) Dieses Wasser nehmen die a bs v r b irenden Wassergefäß e auf, ein ganz von den rothen Blurvenen getrenntes eignes System. Blvs Las Ende dieses Systems verbindet sich mit den Venen. Sg.
**) Bei diesem Satz muß ich wie- der auf meine vorhergehende Anmerkung verweisen. Sg.
0 .Nach dem > mehr als wahr^ scheiulichen Grundsatz, daß die Mündungen der Blutvenen gar! nicht, die absorbireude oder lymphatische Gefäße aber allein ein- sangen; scheint der Uebergang des Blutes ans den zellichten Kör>l
§. 52.
per» der Gebnrtsgliederrc. mehr durch den Druck ihrer äußern Bekleidungen bewürkt zu werden, als von einer eignen Kraft der Blutadern abzuhängen. M.
***) Der dünnre Theil des aus- gedünsteten Drüsensafts, des Saamens, der Galle, des Nasenschleims, wird wol nicht durch diese, sondern ebenfalls durch die absorbirenden Gefäße eingesangt. Vom Nasenschleim geht wol eine Portion des dünnern Theils verdunstend in die Luft unmittelbar über. Sg.
.