Die GeWe. 35

Oeffnung der Leber - und Nierenvenen? Ich habe-mp ihrer -ffetf* einige Runzeln wahrgenommen. In kleinern Zwei­gen sind die einfachen Klappen lang, und spitzer parabo­lisch, meist um desto langer, je kleiner der Zweig ist. Diese widerstehen, wie es scheint, dem Rückgänge des Bluts mit mehrerer Starke, als die großen.

§. 50. Den Ursprung der Mpöck Ahreudim GM ßr ha- & ben wir bei den Arterien gesehen *). Sie entstehen in ei­nem unmittelbaren Zusammenhänge aus den kleinsten Ar­terien, durch die Einfügung der Zweige, und durch die Zurückbeugung des gekrümmten Stammes Ä7 ). Andre sind entweder eine Fortsetzung der Venen von kleinerer Art, oder sie bekommen doch Wurzeln und Zusatze durch die in sie gelangende Waffergefaße **), und durch die Speise­saftröhre. Andere, die Feuchtigkeiten gierig in sich ziehen, entstehen aus den einsaugenden Venen, die von dem gan­zen Umfange des Körpers kommen, als aus den Hölen des Augapfels, der Gedärme, der Brust, des Bauchfells, des Herzbeutels, der Gehirnkammern ***). Daher kann man das Ausschwitzen durch die Venen im ganzen Kör­per leicht nachahmen, wenn Man in die Stamme der Ve­nen eine wasserichte Feuchtigkeit einsprützt 28 ). Daher

C L schwitzt '

*) Im 39 §. St*.

27) Nicht nur die Beobachtungen, welche an Fischen mit dem Ver-- größerungsglase angesiellt worden, sondern auch der leichte Ueber- gang des Bluts aus den Arterien iu die Venen, und die glücklich ge- rathenen Einsprützungen der letz, tern durch die erstern zeigen, daß bei weitem der größte Theil der Ve- nen aus den Arterien, ohne m

gend einem dazwischen sich befin- denden Mittelkörper entgehe.

**) Ist anatomisch unrichtig, wie wir unten sehen werden. tzg.

***) Dieser letzte Satz ist unbe­wiesen. Sg.

28) Es giebt keine Flüssigkeit, die so leicht aus den Blutadern - in die Gedärme übergienge, als das Quecksilber, womit ich öfters Versuche gemacht habe.