34 Die Gefäße.

dessen beide Enden (Zipfel) in der fortlaufenden Vene hö­her hinaufsteigen (und Hörnchen heissen können); da hingegen die stärkere Grundfläche, in welcher sie wie ein Stück vom Bogen eines Zirkels aus der Vene her­vorgeht, den sogenannten Damm (388er)au6machc. Diese häutigten Segel machen mit der Wand der fortgehenden Vene eine Hole, wovon die äußere Wand die Vene selbst, die innere die Klappe ist, und welche mit ihrer Convexitat in den Venenkanal sich erhebt. Die Grundfläche des para­bolischen Raums, oder die Oeffnung der klappichten Höle innerhalb der Vene ist allemal gegen das Herz zu gerich­tet. Man findet in allen Venen unter der Haut, die an den Gliedmaßen, am Halse, am Gesicht, an der Zunge, der männlichen Ruthe laufen, bei dem Ursprünge der gros­sen Zweige, zwei, drei, vier, ja, wiewol nur selten, fünf solcher Klappeng in kleinern Zweigen sind sie einfach. Gar keine trifft man in den Venen der tiefliegenden Eingeweide an, folglich sind keine im Gehirn, der Lunge, dem Herzen, ! der Leber, und dem ganzen System der Pfortader, den Nieren e), der Gebährmutter; ausgenommen eine oder zwei Klappen an der Saamenvene; noch auch endlich in den kleinern Venen, die weniger als eine Linie im Durch­messer haben " 0- Bei der ungepaarten Vene trist man sie, aber selten 26 ). Sind sie auch in der Hohlvene bei der

Oeffnung

*) Einmal habe ich sie doch in den Nieren- Blutadern auf der rechten Seite gefunden. M 25) Bei manchen vierfüßigen Thieren habeich, selbst im System der Pfortader, Klappen die Men­ge gefunden, so daß ich dadurch verhindert wurde, die Venen der! Gedärme durch den Stamm der i

bei Menschen gelang.

26) Nicht eher, als bis die ab­gehende Zweige dieser ungepaar- ten Vene die Muskeln berühren, denn da haben sie gemeiniglich meiner Ausfüllung Widerstand ge­leistet.