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Die Gefäße.

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mal so groß, als bei den Arterien, überhaupt aber verhal­ten sie sich zu den Arterien wie 9 zu 4, doch so daß die Mündung der Haarvenen um ein weniges größer, als die Mündung der sie begleitenden feinen Arterien bleibt. In Ansehung der Vertheilungsart aber weichen sie von einan­der ab. Sie haben zahlreichere Stamme 24 ), gemeinig­lich geben sie für eine Arterie in den Gliedmaßen zwey ab. Die größer« Zweige der Venen sind mehr netzartig, und allenthalben sieht man sie durch häufigere Verbindungen nicht blosin den kleinen, sondern selbst den allergrößten be­nachbarten Zweigen rechts und links, nach oben und nach unten zu zusanunenstoßen. Sie liegen gern nahe an der Oberfläche ches Körpers, und laufen an den Gliedmaßen, am Halse, am Kopf eine lange Strecke unter der Haue fort, welches von den Arterien sehr selten geschieht: ein Unterschied also, der sichtbar ist. Die Venen gehen unter der Oberfläche ohne die Begleitung einer Arterie, welche in der Tiefe mit irgend einem kleinern Venenaste fortlauft. In den kleinern Zweigen und den Netzen, die auf Häuten Vorkommen, auch im Innern der Eingeweide gehen Arte­rien und Venen mehrentheils aneinander geheftet fort. Meist sind sie weniger gekrümmt.

§. 49. In den grössern Venen findet man Klappen in nicht geringer Menge. Die innerste Haut der Vene erhebt sich verdoppele in die Hole der Ader gleich einem Segel,

dessen

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24) Beispiele dieser Art sind überall am ganzen Körper, vor­züglich in den kleinen Venen zu .finden, aber sie find auch in den größer» Stämmen nicht so selten, me die äußere Kehlvene, dje.Pfortr

Hallers pyysiol.

«der, die ungepaarte (szygoü), die

Kopf - (cepbslic») Uttd Königs- aber (bafilica), die größte Rosen­ader (Taphen?.) beweisen, welche alle keine Arterie zur Begleitung haben.

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