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Die Gefäße

innersten Haut der Arterien ähnlich, die folgende ist eine Zelkenhaut, welche fest um jene herum angeschloffen liegt, und sehr ausgedehnt werden kann; um diese herum befin­den sich, über und unter dem Herzen, aber auch nur bloS hier, Überzwerg gehende Fleischfasern; aber überall werden fie wie die Arterien durch ein schlaffes Zellgewebe mit dem übrigen menschlichen Körper verbunden. Bei ihrer Dünne sind sie doch hie und da ziemlich fest, und plahen nicht leicht, wenn sie von der Luft ausgedehnt werden, wie sie überhaupt alle mehrentheils starker (zäher) sind, als die Arterien. Dennoch plahen sie leichter, im lebendigen Menschen, wie man Beispiele davon am Schenkel, atn Arme, am Gesichte, und an andern Theilen mehr findet. s? ) Wenn man sie zerschneidet, fallen sie zusammen, und ihre Mündung sieht wie eine Ritze aus, wenn sie nicht et­wa von einem festern Zellgewebe auseinandergehalken werden, als in der Leber, und der Gebährmutter. Sie sind mittelmäßig reizbar , der Reiz allein reicht nicht zu, sie zum Zusammenziehen zu bringen, er müßte denn durch chemische Mittel erzeugt werden, aber dann ziehen sie sich auch starker zusammen, als dieMterien. Sie klopfen nie­mals, es müßte denn irgendwo ihr Kanal verstopft seyn, (wenn man den Erzählungen Glauben beimeffen darf,) oder bei Sterbenden, wenn das Blut aus dem rechten Herz­ohr in die Hohlvenen zurückgetrieben wird, aus

dem Gehirn zurückfällt/

§ 48. Sie sind weiter als die Arterien, und die Qua­drate ihrer Durchmesser sind zwei, drei (in der Gegend der Nierengefäße und den Nierengefäßen selbst) fast vier­

mal

2p Mir sind höchst traurige Bei- 1 schwülsten an'verschiedenenTheilen friele von geborstenen Venenge- > in der Schwangerschaft bekannt.

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