Die Gefäße.

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sind. Man Nennt sie ausführende Kanäle *°) (ductns f .i^- excretorii). Diese füllt man mit Mühe durch die rothen^s" Gefäße an. Doch hat man Beyspiele an den Nieren, der ^ ^ .

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Diese füllt man mit Mühe durch die rothen

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Leber, den Brüsten. Auch dringt das Blut widernatür-'/^^"^K'"^ lich in alle ausführende Kanäle des ganzen Körpers, ohne daß die Gefäße beschädigt sind, weil diese Verirrung ofcne^t^ÄV Nachtheil geschieht» ^ > Ur 4 ni-*y/§

§. 43. Es entstehen auch aus den Arterien ausdün- stende Gefäße. Diese Endigung der Arterien findet man häufig überall am ganzen Körper. Die ganze Haut, alle Membranen des menschlichen Körpers, welche irgendeine Höle einschließen, alle Kammern des Gehirns, beide Kam­mern im Augapfel, alle Fettzellcn, die Lungenbläschen, die ganze Magenhöle, der Darmkanal, die Luftröhre, ist mit solchen ausdünstenden Arterien reichlich versehen. Sie dünsten aber eine dünne, wässerige, gallertartige Flüssig­keit aus, die durch längern Aufenthalt, Anhäufung und Ueberfluß, in Krankheiten, und nach dem Tode, zu ei­nem wasserigten, aber gerinnbaren Safte wird. Dies be­weist der wässerige Schweiß, der durchs Anfüllen der Ar­terien so leicht zu zeigen ist. Es giebt Stellen, wo nicht blos ein feiner Dunst, sondern wirkliches Blut, ausdün­stet, z. B. ins Herz e), in die Zellen der männlichen Ru­the,'

te, aus den Gallen- Speichel-Harm und Milchgängen wieder hervvkge- flössen. Man sieht aber zugleich dar, aus, wie leichtdas reine rothe Blut durch diese Kanäle gehe.

e) Doch nicht durch Mündun­gen von Schlagadern, sondern durch die Oeffnungen der kleinsten VenenßLnime, wie wir bey Be- schrer-

10 ) Absonderungskanäle möcht' ich lieber sagen, denn in der That bringen sie den Saft, der vom Blut abgeschieden werden soll, auf die nöthigen Wege und Stellen. Wenn ich Quecksilber, aufgelöste Hausenblase, oder Terpentinöl)! in Schlagadern eingesprützt hatte, so kam mir solches immer, wenn ich die Blutadern unterbunden hat-