Die Gefäße. 27
Stelle, wo nicht benachbarte arteriöse Stammchen, sie mögen einerley oder verschiedene Namen führen, durch Zwischenäste sich vereinigen sollten. Man findet auch Ringe .( Maschen) gebildet aus Arterien, die sich auf beiden Seiten theilen, und wieder in sich selbst zurückkehren, als im Auge und Gehirn. Die cylindrischcn oder eylinderahnli- chen Endungen der Arterien geben in derselben Länge häu- figere Zweige ab, die mehrenthcilö ein Metz ausmachen, worin jeder Ast mit den benachbarten Aesten durch kleine Zweige in Verbindung gebracht wird. So finden wir's in allen Hauten. Und daher kommt es, daß das Blut durch benachbarte Gefäße dennoch in alle Zweige einer verstopften Arterie dringen kann, wenn der Weg aus dem Herzen an irgend einem Fleck der Arterie verschlossen ist. Der kalte Brand und die Stockung wird auf diese Weise am nachdrücklichsten verhindert, und die Verstopfung leichter gehoben, indem das verstopfende Ding in ein größers Gefäß zurückgetrieben wird *).
§. Z-). Die kleinste Arterie geht endlich entweder als ein % zusammenhängender Kanal in eine Vene über, und die letzte Arterie ist gemeiniglich, wenn sie sich umgebogen hat, und über den Beugungswinkel hinaus ist, schon Vene;, oder der Ast einer Arterie, der in einem rechten Winkel abgeht, öffnet sich in einen zurückführenden Zweig, der gleichfalls in einem rechten Winkel sich in sein Stämmchen be- giebt. Beide Arten von Uebergängen zeigt das Vergrößerungsglas, und das leichte Zurückkehren einer Materie durch die Venen, die man durch die Arterien eingesprühc hat. Diese Gefäße haben bald für mehrere Blutkügelchen Raum,
bald
*) Man vergleiche hkemit den 186 §. Sg.