TZ Die Gefäße.
gend eine zusammenziehende krampfhafte, von der einfachen Schnellkraft verschiedene Kraft daher erhalten ? Ver- rathen nicht etwas ähnliches die Fieber, Ohnmächten, die Lähmung mit Schwinden des leidenden^heils,die Leidenschaft ren c)? Aber die Arterie ist unempsindlich und ohne sichtbare Reizbarkeit I8 ), Gifte können he zwar zusammenziehen, aber das geschieht auch an der ^odten-Hauk.
§. gg. Schneidet man Arterien durch, so zeigt sich ihre Mündung rund, weil sie elastisch sind. Dies ist die Urfach, warum sogar aus den kleinen Arterien der Zähne tödtliche Blutfiüssc entstehen/ Zwar scheint die Aorta in der Brust und im Nnterleibe, die Halöartcrie und hie und da noch andere Arterien im Leichnam, wo sie weniger ausgedehnt werden, platt zu ftyn. Aber das Einsprühen giebt ihnen die runde Gestalt und den Kreis im Durchschnitt wieder. V^enn man der Arterie ihre Kraft laßt, so drückt sie den Finger, der sie ausdehnet, mächtig durch ihreElasticistat d) zusammen, und ist überhaupt im Leich« nam enger, als im lebenden Körper. In lebendigen Körpern giebt sie zwar der Herzenskraft nach, aber wenn das Herz gleich drauf schlaff geworden, zieht sie sich zusammen, und erhält ihren vorigen Durchmesser wieder.
fplanchniais), den Nerven des Schenkels, die von vvrdern Schen- kelnerven (cntralis anterior) ent- stehen, sieht man deutlich, wiesle die Gefäße begleiten und eine tut; endliche Menge von Aeften in ihre Bekleidungen vertyeilen *).
*) S. meine Note oben. Sg.
c) Meines Erachtens ist Ner- venkraft in den Arterien im völ- l-'S belebten Zustande unleug
bar. Versuche an Thieren können , wegen der so leicht erlöschenden Lebens - und Nervenkraft nicht so überzeugen, wie die vom Verfasser angeführte Erscheinungen und mehrere andere, m.
18) Die neuestenVersuche schränken diese Meinung über die Reizbarkeit der Gefässe gewaltig ein.
d) Das ist wvl belebte Eon- tractilität. M. ^ v
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