Die Gefäße.

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ter dieser Haut befindet fich noch eine sehr kurze, schwer zu zeigende Zellhaut, in die fich die erdhafte Masse einer ver­knöchernden Arterie begiebt.

§. g i. Die innerste Haut einer Arterie ist glatt, und von dem durchrinnenden Blute wie polirt; die Fleischfa - ^ ^ fern, die.nicht dicht genug an einander liegen, werden durchaus von ihr wie von einer Decke überzogen, die das Einschleichen des Blutes in die Zwischenräume hindert.

Diese Haut ist überall glatt und hat keine Klappen, doch sind hie und da, wo die Aeste abgehen, Halb zirkelförmige, mechanisch nöthige Falten zu sehen, als bey den Aesten, welche der Bogen der Aorta abgiebt. Allein in den Arte­rien der Eingeweide ist die innerste Haut weicher, schlaff, runzlicht und beynahe brüchig, am meisten in dem soge­nannten arteriösen Kanal, der im Kinde aus der Lungen­arterie in die Aorta geht.

§. 32. Die Arterien haben wieder und besonders in dem äußersten Zellgewebe andere Arterien erhalten, wel­che überall von den benachbarten arteriösen Aestchen abge­hen, und in nicht geringer Menge, netzartig, allein sehr klein, und beym jungen Kinde auch ohne Einsprützen sicht­bar sind. Die Nerven gehen hie und da der Lange nach auf der Oberfläche der Arterien hin, und verliehren sich im Zellgewebe, z. B. an der inner« und äußern Halsarte­rie und am Bogen der Aorta. 17 ) .Sollten sie nichtllr-

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17) Von den sogenannten Mei-l dem herumschweifenden va- chen und Herzensnerven weis je- gum), den Nerven des Gesichts,

)ermann, daß sie die Arterien des die aus dem communicirenden Paar

re, dem der Stirne, der vom fünfr ten Paare, des Gekröses, die vom Eingeweide - Nerven ( nerv»» fplas-

cr?t ,

Kopfs und der größer» Herzensgo- fäße umgeben. An dem Nerven- gesiechte der Lungen (piexus), aus