20 Die Gefäße.

an den Arterien des Gekröses und der Leber, wo es Vorzüge lich sehr laugfadigist. Dieses sind die Scheiden (vaginal) der Arterien, wie sie berühmte Männer benannt haben. ' *)

§. 29. Diese Zellhaut ist nach innen zu, je näher sie der Mündung kömmt, desto dichter, fester, gleichsam dicht- haarigter, und kann die eigenthümliche Bekleidung der Arterien heißen. Daß irgend eine Sehnenhaut b) von diesem Zellgewebe nicht verschieden sey, sieht man beym Einwaffern der Arterien, wodurch auch die innersten Lagen der arteriösen Bekleidung zu einer Zellhaut verän­dert werden. 1<s )

H. 30. Der innere und der Mündung nähere Theil der Arterie hat überhaupt kreisförmige Fibern, wiewol zu mer­ken ist, daß nirgend eine Faser einen völligen Kreis bil­det, sondern ihrer mehrere scheinen sich seitwärts umschlin­gend unter einander zu verbinden, um einen Ring vorzu­stellen. Diese Fasern findet man in den größern Aesten, die aus mehreren Lagen (Schichten) bestehen, röthlich von Farbe y und ziemlich feste. In den kleinern zeigt man sie hie und da nicht so leicht, und in den Arterien der klein­sten Thiere scheinen sie gar nicht vorhanden zu seyn. Fa­sern, die der Länge nach laufen, habe ich nie gesehen. Un­ter

15) Dieser Zutritt der kleinen Gefäße in d.ie Häute der großen, welcher einigen eine eigene gefäßr artige Bekleidung geschienen, ist um« so häufiger, je jünger das Thier, oder wen» es an einer Bluransammlung kran?, oder au Erstickung gestorben war.

b) Eine Benennung, die sich auf diroben erwähnten stärkenden Fi-,

bern gründet, die man vorzüglich in dem Theil der Aorta am deutlich­sten sieht, der im Unterleibe hinter^ dem Darmfell heruntersteigt. M.

16) Durch Albimsche Hand, griffe läßt sie sich in so viel Blät­ter zertheilen, als man nur will, ohne eine Zahl bestimmen, oder eine Verschiedenheit gewahr wer­den zu können.