v yh.

^H-77 z.

Die Gefäße.

19

vor der übrigen Länge ausdehnt. Beispiele geben die Wir­belbeinarterie (arteria vertebralis) unter der Hirnschale 13 ), die Milzarterie , die Krümmung der Halsarterie (carotis) nach Cowpers Versuchen, und wo ich nicht sehr irre, *) die Saamenartericn (fpermaticae) 14 ). Sie werden über- j

all, wo die Aeste abzugehen anfangen, etwas weiter. ^

§. 27. Die Arterien haben keine eigenthümliche und beständige äußere Membran. In der Brust dient ihnen blos das Brustfell, im Unterleib das Bauchfell zur einzi­gen außermBedeckung. Am Hals, Armen und Schenkeln liegt eine dickere Zellhaut um die Arterien. Die Membran des Herzbeutels, die fteylich die Aorta umfaßt, geht mit den Gefäßen ans Herz zurück. Der Halsarteris giebt die harte Hirnhaut eine Hülle beym Durchgang durch die Hirn- fchadelöffnung. Allein die erste mit mehrerem Rechte also zu nennende wahre Membran eines arteriösen Kanals ist überall von Zellgewebe, und bisweiten, wie in der Brust, mit Fett durchzogen.

§. 28. Dieses Zellgewebe ist in der äußern Oberfläche lockerer, und mit vielen kleinen Arterien und Venen durch- fiochten, wie denn auch nicht sogar kleine Nerven **) in demselben laufen. Es ist zuweilen fo angehäuft, daß seine äußere Lagen oft kaum der Schlagader anzugehören, son­dern beinahe ein fremdes, zu den Arterien sich gesellendes Gewebe scheinen. So verhalt es sich am Halse, und an den Arterien der Weichen, der^ unter dem Schlüsselbeine,

B 2 an

1$) Die sogeNÜNNte Arteria ba- filaris. %

denn auch tzung ist sie \m< Sg.

4) Die Armarterie etwas über ihrer Vertheilung.

**') Hier sehe man Walters vortreffliche Abbildungen #*U j-fchrei-MMN nach. Eg

? 7 /^'^ji

> i