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Membranen und Fett. 9
einem solchen Leim zuerst entstehen sollten. Daß das Zellgewebe auf diese Art entstanden, beweisen die zelligken Fasern, welche in der Brust aus dem geronnenen Dunst, der die Oberfläche der Lungen mit der Rippenhaut vereinigt, entstehen, und die dem wahren und natürlichen Zellgewe- be sehr ähnlich, aber au s verdicktem E iter erzeuat sind*). .
Das beweiset auch die Vergleichung eines Kindes in Mut- / terleibe mit Erwachsenen; (bey jenem findet sich, statt des r gröber» Zellgewebes unter der Haut, blos eine Gallerte, die sich zwischen die schon starker gewordenen Muskeln und Haute ergossen hat), die kränkliche Auflösung der Membranen der Muskeln zu bloßen Leim, und die so ähnliche Veraliderung der Haut, der Sehnen, der Bänder von Thieren, in heissem Wasser zu Leim. Diese Theorie erläutern, der Blutkuchen, die Blutmembran des Ruysch, die aus Schleim erzeugte Membran des Albinns, die sogenannten Polypen in den Blutgefäßen, die Seide, die Leime. Ja, daß auch selbst die Knochenfasern aus verhärtetem Leim entstanden, sieht man in Krankheiten, wo rr f durchs Flüffigwerden des Leims die härtesten Knochen wieder zu Knorpeln, Fleisch, Gallerte sich verändern. Eben das thut die papimamsche Maschine an Fisch - und andern Krischen.
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der» sehr häufige starke und dicht aneinanderliegende Gefäße gefunden, und bewahre in meinerSamm- lung Stücke mehreren Kör
pern auf, wo diese Gefäße sowohl aus Kindern als sehr alten Leuten vollkommen durch Kunst angcfüllr sind. Diese Gefäße entstehen mch- reutheils vom NÄcksrrfell undvcr^
*) In der neuesten Edition der großen Physiologie von 1778. sagt Hr. v. Halleu S. 51. magnas membranas abfque vafis cffc pofle «vanifelta exempla e vinciint, in quibjis ne fufpicio quidem vafo- rum locum habet, «t i n laminis liga- nientofis pulmonis. Allein ich habe »ft genug auch ohne Cinsprützung in diesen widernatürlichen Bän--
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hpeiten sich auf den Lungen/So. ^