Membranen und Fett. 5
den wir in den Knochen, auch im Kinde in Mutterleibs ? ) fmb sie leicht wahrzunehmen; ferner in den Sehnen, Bändern, Muskeln; daher ich bemerken muß, daß wir nicht die kleinsten Fibern mit unfern Augen erreichen, sondern nur größere, die aus den kleinsten bestehen, aber, wie sie, grade und dünne sind. Daß aber selbst diese kleinsten nicht anders gebildet werden, scheinen Muys undLeeuwen- höcks Vergrösserungsgläfer zu zeigen, wodurch die Muft kelfiberchen bis auf die letzte aufferst feine, völlig wie die großen, und eben so linienartig erscheinen.
§. 8. Eine andere Art sind die Blättchen, wo öfters eine größere Breite mit einer kleinern Länge verbunden wird.
Das lockere Zwischengewebe derselben nennt man das Zells (-(*+*««*/. ■'"/- gervebe (tela celluiofa) (Zellstoff).
§. 9. Dieses Zellgewebe besteht aus unzahligenBlatk- chen, zwischen denen in verschiedener Richtung, Räum- chen und kleine Holen übrig bleiben; diese Blättchen verbinden alle Theite im menschlichen Körper gleichsam wie ein breites, festes, aber dabey bewegliches Band mit einander. Doch ist dies Gewebe überaus verschieden, theils in Ansehung des Verhältnisses der Wände zu den Räumen, theils der Breite und Festigkeit der Blätter, theils der Beschaffenheit des dazwischen befindlichen Saftes, der bald wafferigter, bald öhligter ist, theils der Zumischung der Fibern und Faden, von denen an manchen Stellen, als in den Häuten, die gleichsam Scheiden um die Schlaga- jtP- dern bilden, eine große Menge, an andern hingegen, z.B. rmter der Haut, fast nichts gefunden wird.
Az . §. ro.
?) Man sicht das am besten bey j Kopf gehabt hat, auch bey Zähnen^ dem Seiten- Stirn- und Schlaf-1 größerer Thiere, die noch nicht aur deine, wenn ein Kind Wasser im! ihren Hölen hcrvorgebrvchen sind.